Das Münchner Auktionshaus Karl & Faber versteigert Mitte Juni ein bedeutendes Werk des spanischen Künstlers Joan Miró. Das Gemälde mit dem Titel „Peinture“ aus dem Jahr 1936 stammt aus einer Privatsammlung in Monaco und wird am 11. Juni im Rahmen der Auktionen „Moderne Kunst, Post War & Contemporary Art“ angeboten. Die Schätzung liegt zwischen 2,0 und 2,5 Millionen Euro.
Ein Highlight des deutschen Auktionsmarktes
Laut Auktionshaus handelt es sich bei „Peinture“ um eines der bedeutendsten Miró-Werke, die seit mehr als 25 Jahren auf dem deutschen Auktionsmarkt aufgetaucht sind. Der Künstler experimentierte bei diesem Werk mit verschiedenen Materialien: Öl, Teer und Sand auf einer Hartfaserplatte. Diese Technik verleiht dem Bild eine besondere Textur und Tiefe.
Weitere Höhepunkte der Auktion
Insgesamt kommen bei den zweitägigen Auktionen rund 310 Werke der Klassischen Moderne sowie der Nachkriegs- und Gegenwartskunst zum Aufruf. Ein weiteres Highlight ist das Werk „Zwei Mädchen an einem Birkenstamm stehend“ von Paula Modersohn-Becker. Die um 1902 entstandene Tempera-Arbeit wird auf 300.000 bis 400.000 Euro geschätzt.
Joan Miró: Ein Pionier der Moderne
Joan Miró (1893–1983) zählt zu den einflussreichsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Seine Werke sind für ihre surreale Bildsprache und den experimentellen Umgang mit Materialien bekannt. Das nun angebotene Gemälde aus seiner mittleren Schaffensperiode zeigt typische Elemente seines Stils: organische Formen, leuchtende Farben und eine poetische Abstraktion.
Die Auktion findet am 11. und 12. Juni in München statt. Interessierte können die Werke vorab in einer öffentlichen Vorbesichtigung begutachten. Das Auktionshaus Karl & Faber wurde 1923 gegründet und zählt zu den renommiertesten Kunstauktionshäusern Deutschlands.



