Hertha BSC: Sportdirektor Weber räumt Transferfehler ein und stellt Kaderplanung um
Hertha BSC: Sportdirektor Weber räumt Transferfehler ein und stellt Kaderplanung um

Benjamin Weber, Sportdirektor von Hertha BSC, hat eingeräumt, dass in den vergangenen drei Jahren zahlreiche Transfers nicht aufgegangen sind. Seit dem Bundesliga-Abstieg vor drei Jahren habe der Verein nie auf einem Aufstiegsplatz gestanden. Dennoch bleibt Weber im Amt und wird seinen Vertrag bis 2027 erfüllen.

Weber erklärte, dass man vergesse, wo der Verein nach dem Abstieg gestanden habe. Man habe sich vorgenommen, viele junge Spieler einzubinden, und sei in den vergangenen drei Jahren der Verein mit den meisten Eigengewächsen auf dem Platz gewesen. Allerdings seien auch einige Dinge nicht aufgegangen. Die Liste der Fehleinkäufe ist lang: Bilal Hussein, Andreas Bouchalakis, Bradley Ibrahim, Jón Dagur Thorsteinsson, Diego Demme, Dawid Kownacki und John Brooks. Über Brooks sagte Weber, man sei sehr enttäuscht, dass er sich mit seiner Verletzungshistorie schwer verletzt habe und nie ein Faktor geworden sei.

Hertha stellt sich daher bei der Kaderplanung neu auf. Geschäftsführer Peter Görlich betonte, dass Kritik an Weber auch das Scouting betreffe, was legitim sei. Künftig erwarte man ein profilorientiertes Scouting, nicht nach Positionen. Bastian Huber übernimmt als Kaderplaner die Bewertung möglicher Neuzugänge, unterstützt durch modernes, datenbasiertes Scouting. So sollen Fehlgriffe wie unter Webers Regie verhindert werden.

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