Geld im Schlaf verdienen: Warum Dividenden das neue Tagesgeld sind
Investieren schon ab 15 Euro – in drei Schritten zum passiven Einkommen. Viele Menschen haben das Gefühl, nicht das Beste aus ihrem Geld herauszuholen. Klassische Sparformen wie Festgeld oder Tagesgeld bieten derzeit kaum Zinsen, und die Inflation frisst die Rendite auf. Eine Alternative, die oft übersehen wird, sind Dividenden.
Das Prinzip der Dividenden
Wer Aktien kauft, besitzt kleine Anteile an einem Unternehmen. Macht dieses Unternehmen Gewinne, beteiligt es seine Aktionäre häufig daran – in Form von Dividenden. Das bedeutet: Geld fließt auf Ihr Konto, ohne dass Sie aktiv etwas tun müssen. Ein passives Einkommen also.
Beispiele für Dividendenrenditen: Mercedes-Benz liegt bei rund 6,6 Prozent, die Allianz bei etwa 4,65 Prozent und die Deutsche Bank bei rund 3,8 Prozent (Stand 01.04.26). Diese Werte liegen deutlich über dem, was aktuell auf Tagesgeldkonten erhältlich ist. Wer auf Dividenden setzt, könnte damit vielleicht seinen nächsten Urlaub oder größere Geschenke finanzieren.
Investieren mit kleinen Beträgen
Man muss kein Experte sein und kein großes Vermögen haben. Der Einstieg ist bereits mit kleinen Beträgen möglich. Über Anbieter wie XTB lässt sich direkt per App ein Depot eröffnen. Nutzer sehen Kurse in Echtzeit, kaufen und verkaufen Wertpapiere und behalten ihr gesamtes Portfolio im Blick – alles an einem Ort.
Finanzexperte Chrzanowski betont: „Entscheidend ist, überhaupt erst einmal zu beginnen. Viele unserer Kunden starten mit 25 oder 50 Euro monatlich einen Sparplan. Oder sie kaufen eine Aktie, die sie besitzen wollen, weil sie Fan des Unternehmens sind – Apple, Nike, Adidas und Tesla fallen mir hier ein. XTB bietet auch Aktienbruchstücke an, sodass nicht einmal die volle Aktie gekauft werden muss.“
Wie erkennt man gute Dividendenaktien?
Chrzanowski erklärt: „Die Höhe der Ausschüttung im Verhältnis zum Aktienkurs, also die Dividendenrendite, ist ein entscheidendes Kriterium. Ein weiteres ist die Kontinuität der Ausschüttung. Regelmäßigkeit ist wichtig für eine nachhaltige Rendite. Ein Blick in die Historie hilft: Wenn ein Unternehmen regelmäßig Dividende gezahlt und diese sogar erhöht hat, ist das ein guter Indikator.“ In der XTB-App gibt es einen Aktien-Scanner, mit dem Sie nach „Dividend Kings“ suchen können – Unternehmen mit mindestens 50 Jahren ununterbrochener Dividendenerhöhung.
Passives Einkommen – nicht nur für Reiche
Chrzanowski: „Dieser Gedanke muss endlich aus den Köpfen verschwinden! Ein regelmäßiger ETF-Sparplan lohnt sich praktisch für jeden, denn man kann schon ab sehr kleinen Beträgen starten, bei XTB zum Beispiel mit 15 Euro. Viele Kunden wählen glatte Beträge wie 50, 100 oder 250 Euro, um automatisch und kontinuierlich in einen breitgestreuten ETF anzulegen. Die Historie zeigt über längere Zeiträume weitaus bessere Renditen als das beste Tagesgeldangebot. Schwankungen sind normal, aber breit gestreut und mit längerem Anlagehorizont ist diese Form der Anlage allen Zinsangeboten der Banken weit überlegen.“
Trading meets Tagesgeld
Das Wertpapiervermögen deutscher Privatanleger ist im Jahr 2025 um 258 Milliarden Euro auf über 2,2 Billionen Euro gestiegen. Eine Studie von XTB und Barkow Consulting zeigt, dass sich mit Aktien überdurchschnittlich hohe Renditen erzielen ließen. Wer noch nicht bereit ist, in Aktien oder ETFs zu investieren, kann bei XTB auch Zinsen auf nicht investiertes Guthaben erhalten – wie bei einem Tagesgeldkonto, ohne Mindestbetrag und jederzeit verfügbar. Die Zinsen sind variabel und liegen aktuell bei bis zu etwa 3 Prozent p.a. für Euro-Konten (in den ersten 90 Tagen für Neukunden). Die Zinsen werden automatisch berechnet und monatlich gutgeschrieben.
Hat das Tagesgeldkonto ausgedient?
Chrzanowski: „Die goldene Regel ist: aufteilen!“ Geldbeträge bis zu 5.000 oder 10.000 Euro sind weiterhin gut auf einem verzinsten Konto aufgehoben. Alles darüber hinaus sollte mit mehr Renditechancen angelegt werden. „In der XTB App ist beides in einem Konto möglich: Investieren und dank Zinsen auf nicht investiertes Guthaben sparen.“
Sicherheit beim Investieren
Chrzanowski empfiehlt Anfängern, sich zunächst virtuell mit den Risiken vertraut zu machen. Einsteiger können mit einer Watchlist und einem Demokonto starten, um Erfahrung zu sammeln. Nach einigen Tagen oder Wochen kann es dann mit einem echten Depot losgehen.
Was passiert bei einem Börsencrash? Chrzanowski: „Von einem Crash spricht man, wenn Kurse in kürzester Zeit um mehr als 20 oder 25 Prozent fallen. Das gab es zum Beispiel während der Coronakrise. Doch damals erholten sich die Kurse schnell und stiegen sogar höher als zuvor. Garantien gibt es nicht, aber Erfahrungswerte über Jahrzehnte sind beruhigend. Die goldene Regel: Vermögen aufteilen und nicht alles in einen Wert investieren, sondern streuen.“
Aktien oder ETFs – was ist besser?
Chrzanowski: „Jeder Kunde entscheidet selbst. Wer sich nicht entscheiden kann, könnte sechs Monate den ETF-Sparplan aktiv führen und dann pausieren, um mit dem Kapital Aktien zu kaufen. Oder das ganze Jahr über einmal einen ETF und einmal eine Aktie kaufen. Auch 5.000 Euro können beispielsweise auf 2.000/2.000/1.000 Euro aufgeteilt werden. Nach einem Jahr steht vielleicht bei einer Anlage 12 Prozent plus, bei einer anderen 6 Prozent minus und bei der dritten 4 Prozent plus – aufsummiert sind das schöne Renditen.“
Einfacher Einstieg bei XTB
Chrzanowski: „Der Einstieg bei XTB ist einfach. Die App führt Nutzer Schritt für Schritt – egal, ob sie einen ETF-Sparplan einrichten oder die erste Aktie kaufen möchten. Beides ist in wenigen Minuten möglich.“ Derzeit gibt es ein limitiertes Angebot für Neukunden: Mit dem Code „Dividende“ sichern Sie sich eine kostenlose Mercedes-Benz-Aktie.
Chrzanowski weist auf Transparenz hin: „Der kommissionsfreie Handel mit Aktien und ETFs ist bis zu einem monatlichen Umsatz von 100.000 Euro möglich. Darüber fällt eine Kommission von 0,2 Prozent (mindestens 10 Euro) an. Bei Investitionen in Fremdwährungen fallen 0,5 Prozent für die Umrechnung an.“
Investments können jederzeit verkauft und das Guthaben ausgezahlt werden – es gibt keine festen Laufzeiten. Bedenken Sie: Es geht nicht darum, sofort große Summen zu verdienen. Wer jetzt anfängt, sich mit Aktien oder ETFs zu beschäftigen – egal ob mit 25, 35 oder 45 Jahren –, kann sich ein zusätzliches passives Einkommen schaffen, das im Alltag finanziell entlastet.



