Viele Urlauber nutzen im Ausland gerne kostenlose WLAN-Netze, um Roaming-Gebühren zu vermeiden. Doch eine weit verbreitete Komfortfunktion kann unerwartet hohe Kosten verursachen. Wer sein Smartphone so einstellt, dass es sich automatisch mit offenen WLANs verbindet, riskiert, dass das Gerät auch in unsicheren Netzen Daten überträgt oder sich mit kostenpflichtigen Hotspots verbindet. Laut dem Spiegel-Artikel von Torsten Kleinz vom 13. Juli 2026 ist die Funktion bei vielen Geräten standardmäßig aktiviert.
Wie die Kostenfalle funktioniert
Die automatische WLAN-Suche und -Verbindung ist praktisch, aber im Ausland tückisch. Wenn das Smartphone sich etwa mit einem kostenpflichtigen Hotspot verbindet, können pro Minute oder Megabyte Gebühren anfallen. Zudem sind offene Netze oft unsicher – Daten können mitgelesen werden. „Viele Urlauber sind sich nicht bewusst, dass ihr Telefon im Hintergrund nach WLAN sucht und sich verbindet, ohne dass sie etwas davon merken“, warnt der Artikel. Die Folge: unerwartet hohe Rechnungen.
So deaktivieren Sie die Funktion
Um die Kostenfalle zu vermeiden, sollten Urlauber die automatische WLAN-Verbindung deaktivieren. Auf iPhones geht das unter „Einstellungen“ > „WLAN“ > „Netzwerke automatisch verbinden“ ausschalten. Bei Android-Geräten findet sich die Option meist unter „WLAN“ > „Erweitert“ > „Automatisch verbinden“ oder „Netzwerke automatisch verbinden“. Auch die Funktion „WLAN-Scan immer verfügbar“ sollte ausgeschaltet werden. Zusätzlich empfiehlt es sich, bekannte Netze zu vergessen und nur manuell zu verbinden.
Weitere Tipps für sicheres WLAN im Urlaub
Neben der Deaktivierung der automatischen Verbindung sollten Urlauber auch auf die Sicherheit achten. Nutzen Sie VPN-Dienste, um Daten zu verschlüsseln, und vermeiden Sie sensible Transaktionen wie Online-Banking in öffentlichen Netzen. Der Artikel betont: „Die Komfortfunktion mag bequem sein, aber im Urlaub kann sie schnell zur Kostenfalle werden.“ Wer diese Einstellungen vor der Reise anpasst, schützt nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Privatsphäre.



