Leihmutterschaft: Brutale Verträge mit Abtreibungsklauseln
Leihmutterschaft: Abtreibungsklauseln in Verträgen

Die harten Regeln von Leihmutterschaftsverträgen

Ein 26-seitiges Papier einer US-Leihmutterschaftsagentur legt detailliert fest, wer über das ungeborene Kind bestimmt und welche Folgen ein Vertragsbruch für die Leihmutter hat. Die Regeln sind brutal: Abtreibung auf Wunsch der Eltern, unangekündigte Alkohol- und Drogentests sowie Festpreise für den Verlust von Gebärmutter oder Eierstöcken.

Wie weit greift das Geschäft in das Leben der Leihmutter ein?

Der Vertrag erlaubt den Wunscheltern, jederzeit eine Abtreibung zu verlangen, selbst wenn die Leihmutter das Kind austragen möchte. Kommt die Leihmutter dem nicht nach, drohen Vertragsstrafen. Zudem müssen sich die Frauen unangekündigten Tests auf Alkohol und Drogen unterziehen. Verliert die Leihmutter durch die Schwangerschaft Organe wie Gebärmutter oder Eierstöcke, werden feste Summen gezahlt.

Das radikale Abtreibungsrecht in Oregon

In Oregon ist die Leihmutterschaft besonders liberal geregelt. Die Gesetze erlauben weitreichende Klauseln, die in anderen Bundesstaaten verboten wären. Kritiker sehen darin eine Kommerzialisierung des weiblichen Körpers und eine Gefahr für die reproduktive Selbstbestimmung.

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