Ein Wendemanöver, ausgelöst durch eine irritierende Naviansage, hat auf einer Bundesstraße im Rheingau-Taunus-Kreis zu einem schweren Unfall mit vier Schwerverletzten geführt. Der Vorfall ereignete sich bei Schlangenbad.
Unfallhergang
Ein 24-jähriger Autofahrer war nach eigenen Angaben durch die Ansage seines Navigationsgeräts verwirrt. Infolgedessen entschloss er sich, auf der Bundesstraße zu wenden. Dabei übersah er ein entgegenkommendes Fahrzeug. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem das andere Auto ins Schleudern geriet und sich überschlug.
Rettungseinsatz und Verletzte
Der 30-jährige Fahrer des anderen Wagens und seine 29-jährige Beifahrerin mussten von Einsatzkräften aus dem Fahrzeug befreit werden. Der Unfallverursacher und seine 29-jährige Begleiterin konnten sich selbstständig aus ihrem Auto retten. Alle vier Beteiligten erlitten schwere Verletzungen und wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Schadenshöhe und Straßensperrung
Der Sachschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt. Die Bundesstraße war für etwa anderthalb Stunden voll gesperrt, um die Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten zu ermöglichen. Die Polizei warnt vor Ablenkungen durch elektronische Geräte im Straßenverkehr und appelliert an Autofahrer, sich stets auf das Verkehrsgeschehen zu konzentrieren.



