Umstrittene Verpackungssteuer in Potsdam: Wann im Supermarkt extra bezahlt werden muss
Kurz vor Einführung der neuen Verpackungssteuer in Potsdam trägt die Stadtverwaltung nicht an jeder Stelle zur Klarheit bei. Mit den Bürgerhäusern hat man sich aber verständigt. Von Henri Kramer
Zwei Wochen vor Einführung der umstrittenen Verpackungssteuer muss die Stadtverwaltung bei der Kommunikation zur Umsetzung der Steuer noch Fehler einräumen. Das zeigt auch, dass es noch einige Unsicherheiten gibt. An anderer Stelle gibt es mehr Klarheit, wo die bis zu 50 Cent Steuer pro Einweg-Verpackung und 20 Cent pro Besteck anfallen sollen und wo nicht.
Die Stadtverwaltung von Potsdam hat eingeräumt, dass es bei der Kommunikation zur bevorstehenden Verpackungssteuer zu Missverständnissen gekommen ist. Zwei Wochen vor dem Inkrafttreten der neuen Abgabe herrscht daher bei vielen Bürgern und Händlern noch Unklarheit über die genauen Regelungen. Die Steuer, die pro Einweg-Verpackung bis zu 50 Cent und pro Einweg-Besteck 20 Cent betragen soll, wird kontrovers diskutiert.
Während die Verwaltung an manchen Stellen für Verwirrung sorgt, gibt es bei den Bürgerhäusern bereits eine Einigung. Dort ist nun klar, dass die Steuer erhoben wird. Die Bürgerhäuser haben sich mit der Stadt verständigt, sodass die Abgabe dort wie geplant umgesetzt wird.
Die Verpackungssteuer zielt darauf ab, den Verbrauch von Einwegverpackungen zu reduzieren und die Umwelt zu schonen. Kritiker bemängeln jedoch die zusätzliche Belastung für Verbraucher und den bürokratischen Aufwand für Händler. Die Stadtverwaltung arbeitet nun daran, die verbleibenden Unklarheiten zu beseitigen, um einen reibungslosen Start der Steuer zu gewährleisten.



