Was gehört in den Restmüll?
In die schwarze Tonne darf Abfall, der nicht recycelbar oder kompostierbar ist. Typische Beispiele sind Hygieneartikel wie Windeln und Binden, vollständig erkaltete Asche, Zigarettenstummel, getrocknete Farbreste, kaputtes Geschirr, Spiegelglas, Staubsaugerbeutel, beschichtetes Papier und Fotos. Auch kleine Mengen Holz sind erlaubt.
Was darf nicht in die schwarze Tonne?
Plastik, Metall und Verbundstoffe gehören in den Gelben Sack. Papier und Pappe in die blaue Tonne. Glasflaschen kommen in den Altglascontainer. Bioabfälle wie Kaffeesatz und Speisereste in die Biotonne. Batterien und Elektrogeräte müssen zu Sammelstellen oder Wertstoffhöfen. Sperrmüll und Schadstoffe sind ebenfalls tabu.
Neue Regeln für alte Kleidung
Seit Januar 2025 gilt die EU-Abfallrahmenrichtlinie: Textilien sind getrennt zu sammeln. Alte Kleidung gehört nicht mehr in den Restmüll, sondern in Altkleidercontainer. Nur extrem verdreckte oder zerschlissene Textilien dürfen laut Verband kommunaler Unternehmen (VKU) weiterhin in die schwarze Tonne.
Regionale Unterschiede beachten
In manchen Städten wie Frankfurt oder Berlin dürfen Bratpfannen in den Restmüll, anderswo wird die Wertstofftonne empfohlen. Auch die Deckelfarbe ist entscheidend: Eine schwarze Tonne mit blauem Deckel ist eine Papiertonne. Im Zweifel gibt die örtliche Müllabfuhr Auskunft.
Falsche Mülltrennung ist ein Problem
Laut Umweltbundesamt (UBA) gehören nur 32 Prozent des Restmüllinhalts tatsächlich dorthin. Rund 39 Prozent sind Bioabfälle, 27 Prozent sind Wertstoffe wie Papier, Glas und Kunststoff. Korrekte Trennung entlastet die Umwelt und die Müllgebühren.



