SPIEGEL+-Artikel nicht mehr abrufbar: Das sind die Gründe
SPIEGEL+-Artikel gesperrt: Gründe und Abo-Optionen

Wer einen Artikel von SPIEGEL oder Effilee über einen geteilten Link öffnen möchte, stößt nicht selten auf eine Sperre. Auf der Seite erscheint dann der Hinweis: Der Link sei älter als 30 Tage oder bereits zehnmal geöffnet worden. Damit ist der Zugriff auf den Inhalt über diesen Weg nicht mehr möglich. Diese Regelung betrifft digital übertragene Artikel und sorgt regelmäßig für Fragen.

Warum erscheint die Fehlermeldung?

Die Meldung, die Leserinnen und Lesern angezeigt wird, erklärt die Ursache deutlich: „Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet.“ Diese beiden Schwellen – die Altersgrenze von einem Monat und das Limit von zehn Aufrufen – bestimmen offenbar, ob ein geteilter Link noch funktioniert. Sie gelten unabhängig davon, ob der Empfänger bereits ein Digital-Abo hat oder nicht, denn die Sperre bezieht sich auf die konkrete URL-Übertragung.

Hintergrund dürfte der Wunsch der Verlage sein, eine unbefugte Weiterverbreitung kostenpflichtiger Inhalte einzudämmen. Die technische Umsetzung zwingt Nutzer, die einen Artikel über Social Media oder Messaging-Dienste erhalten haben, zu reagieren: Entweder sie greifen direkt auf die SPIEGEL-Website zu oder sie entscheiden sich für ein Abo, um dauerhaft auf die Inhalte zugreifen zu können.

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Welche digitale Angebote werden genannt?

Die Fehlerseite stellt zugleich eine Reihe von Abonnement-Optionen vor. So bietet das Magazin „Effilee“ ein probeabo für 4 Wochen für 2 Euro an. Dieses umfasst laut Angaben den Zugang zum gesamten Effilee-Digitalangebot inklusive Rezeptarchiv. Wahlweise kann das gedruckte Magazin zweimal jährlich dazu bestellt werden. Auch der „SPIEGEL“ selbst lockt mit einem Testangebot: Das „SPIEGEL plus Probeabo“ kostet 4 Wochen lang 1 Euro und erlaubt den Zugang zu allen Artikeln auf SPIEGEL.de sowie zum gesamten Digitalangebot von Effilee inklusive Rezeptarchiv.

Für Leser, die bereits ein Digital-Abo besitzen, besteht die Möglichkeit, sich direkt anzumelden. Wer ein Print-Abo von Effilee hält, kann den Digital-Zugang ebenfalls freischalten. Diese Hinweise stehen unmittelbar auf der Sperrseite und machen deutlich, dass der einfache Weg zu den Inhalten über ein kostenpflichtiges Abonnement führt.

Monats- und Jahresabo von SPIEGEL Plus

Neben den Testangeboten werden auch reguläre Abonnements beworben. Das „SPIEGEL plus Monatsabo“ verspricht Zugang zu allen Artikeln in der App und auf SPIEGEL.de sowie die wöchentliche Ausgabe des SPIEGEL als E-Paper. Es ist jederzeit kündbar. Das „SPIEGEL plus Jahresabo“ bietet dieselben Leistungen auf Jahresbasis. Preise werden auf der Seite dynamisch geladen und daher in der Fehlermeldung nicht beziffert.

Besonders für Apple-Nutzer gibt es eine spezielle Abwicklung: Das iTunes-Abo wird über den iTunes-Account abgewickelt und mit einer Kaufbestätigung bezahlt. 24 Stunden vor Ablauf verlängert sich das Abo automatisch – um einen Monat zu einem aktuell geltenden Preis, der nicht in der Meldung steht, oder für ein Jahr zum ebenfalls variablen Betrag. In den Einstellungen des iTunes-Accounts kann das Abo jederzeit gekündigt werden. Um SPIEGEL+ außerhalb der App zu nutzen, müssen Nutzer das Abo direkt nach dem Kauf mit einem SPIEGEL-ID-Konto verknüpfen.

Wie reagieren Sie am besten?

Wenn Sie auf eine solche Sperrseite stoßen, haben Sie mehrere Möglichkeiten. Prüfen Sie zunächst, ob Sie bereits ein Digital-Abo besitzen. Falls ja, nutzen Sie die Anmeldefunktion. Ohne Abo können Sie entweder eines der Probeabos abschließen oder sich für ein reguläres Monats- beziehungsweise Jahresabo entscheiden. Alternativ hilft es, den Artikel über die Startseite von SPIEGEL.de zu suchen, sofern er dort noch öffentlich verfügbar ist – denn die 30-Tage-Regel gilt nur für den geteilten Link, nicht für den direkten Zugriff im aktuellen Heft.

Die genannten Bedingungen entsprechen exakt dem Wortlaut der auf der Fehlerseite angezeigten Texte und bieten damit eine verlässliche Orientierung für alle, die von der Sperre betroffen sind.

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