Spritpreise in Ulm und Neu-Ulm: Alle Preise am 30. April
Spritpreise in Ulm und Neu-Ulm am 30. April

Am 30. April 2022 müssen Autofahrer in Ulm und im Landkreis Neu-Ulm beim Tanken tief in die Tasche greifen. Wie eine aktuelle Auswertung der regionalen Kraftstoffpreise zeigt, unterscheiden sich die Spritpreise zwischen den einzelnen Tankstellen jedoch teils deutlich. Die Differenz zwischen der günstigsten und der teuersten Zapfsäule liegt nach Angaben des ADAC bei bis zu 15 Cent pro Liter – ein Preisvergleich lohnt sich damit an jedem einzelnen Tag.

Besonders groß sind die Unterschiede zwischen Markentankstellen an Hauptverkehrsstraßen und freien Tankstellen in Gewerbegebieten. Während die bekannten Ketten ihre Preise häufig an das hohe Niveau der Autobahnraststätten anpassen, kalkulieren unabhängige Betreiber oft knapper. In Ulm und Neu-Ulm können Autofahrer schon durch einen kleinen Umweg in ein Gewerbegebiet mehrere Euro pro Tankfüllung sparen.

So groß ist das Sparpotenzial bei einer Tankfüllung

Ein Beispiel zeigt, wie viel ein Preisunterschied tatsächlich ausmacht: Wer einen Pkw mit einem 50-Liter-Tank fährt und an einer günstigen Tankstelle statt an einer teuren Station hält, spart bei einer Differenz von 15 Cent pro Liter exakt 7,50 Euro. Auf das Jahr hochgerechnet, käme bei einem wöchentlichen Tankvorgang eine Ersparnis von fast 400 Euro zusammen. Diese Rechnung macht deutlich, dass sich die kurze Zeit für einen Preisvergleich finanziell mehr als lohnt.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Der ADAC empfiehlt in diesem Zusammenhang, die Preise über digitalen Tankstellenvergleich zu prüfen, bevor man losfährt. Die Daten werden in der Regel mehrmals täglich aktualisiert und spiegeln die aktuellen Preise der über 14.000 Tankstellen in Deutschland wider – auch die in der Region Ulm und Neu-Ulm. Allerdings sollte man sich nicht allein auf die Anzeigen der Tankstellen verlassen, denn diese können sich innerhalb weniger Minuten ändern.

Warum die Preise in der Region so unterschiedlich sind

Die Spritpreise werden in Deutschland nicht zentral festgelegt, sondern von den Tankstellenbetreibern in einem gewissen Rahmen selbst bestimmt. Dabei spielen Faktoren wie Einkaufspreise, Standortmieten und die Preispolitik der Konkurrenz eine Rolle. Hinzu kommen staatliche Abgaben: Mehrwertsteuer, Energiesteuer und die CO2-Abgabe schlagen mit rund einem Drittel des Benzinpreises zu Buche. Der reine Rohölpreis macht einen weiteren großen Anteil aus, der sich in alle Richtungen verändern kann.

Gerade im grenznahen Raum zu Baden-Württemberg, also in Ulm und im Landkreis Neu-Ulm, kommen zudem regionale Besonderheiten zum Tragen. Tankstellen auf bayerischer Seite konkurrieren mit jenen in Ulm, wo andere Landesregelungen gelten können. In der Vergangenheit sorgte das immer wieder für spürbare Preisunterschiede auf beiden Seiten der Donau. Auch die Nähe zur Autobahn 7 und zur B 10 führt dazu, dass viele Durchreisende tanken möchten, was die Preise an den entsprechenden Stationen beeinflusst.

Wann tanken am günstigsten ist

Wer die Preise in der Region beobachtet, stellt schnell fest: Ein klarer Tagesrhythmus prägt die Entwicklung der Kraftstoffpreise. Wie der ADAC aus regelmäßigen Erhebungen berichtet, sind die Preise in den Abendstunden zwischen 18 und 22 Uhr häufig am niedrigsten. Am Morgen, wenn viele Pendler tanken, liegen die Preise oft um einige Cent höher. Der Unterschied kann laut ADAC bis zu fünf Cent pro Liter betragen. Wer diese Zeiten nutzt und den Tank nicht bis zum letzten Moment aufschiebt, spart zusätzlich.

Auch der Wochentag spielt eine Rolle: Vor dem Wochenende oder zu Beginn von Ferienzeiten steigen die Preise häufig leicht an, da die Nachfrage steigt. In den Sommermonaten macht sich das besonders bemerkbar. Eine flexible Planung des Tankvorgangs kann daher nicht nur den Geldbeutel schonen, sondern auch vermeiden, dass man an gerade besonders teuren Tagen zahlen muss.

Diesel und Benzin: Unterschiede beachten

Der Blick auf die aktuellen Preise in Ulm und Neu-Ulm gilt nicht allein für Benzin. Auch bei Diesel gibt es Unterschiede zwischen den Tankstellen. In den letzten Jahren hat sich das Preisverhältnis zwischen den Kraftstoffarten verschoben. Mal ist Diesel teurer als Super E10, mal günstiger. Autofahrer mit Dieselfahrzeug sollten daher gesondert die Dieselpreise prüfen, da die Schwankungen hier oft ebenso groß sind.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration

Besonders für Vielfahrer und Berufspendler sind die Kraftstoffkosten ein erheblicher Ausgabenposten. Eine Kürzung der täglichen Fahrstrecke ist meist nicht möglich, wohl aber eine bewusste Wahl der Tankstelle. In der Region gibt es zahlreiche günstige Anbieter, die oft nur wenige Minuten abseits der Hauptstraßen liegen. Ein Blick auf die Tankstellenpreise in den Außenbezirken von Ulm und den Gemeinden des Landkreises Neu-Ulm kann sich daher schnell auszahlen.

Wer die Preise vergleicht, ist klar im Vorteil

Die aktuelle Entwicklung der Spritpreise zeigt, wie wichtig ein kontinuierlicher Vergleich ist. An diesem 30. April unterscheiden sich die Preise teils um deutlich mehr als zehn Cent – und das innerhalb einer einzigen Stadt. Während einige Tankstellen ihre Preise nur zögerlich senken, reagieren andere umgehend auf Veränderungen im Markt. Regelmäßiges Prüfen der aktuellen Preise gehört deshalb für viele Autofahrer in Ulm und im Landkreis Neu-Ulm bereits zur Routine.

Die Tankstellenpreise in der Region bewegen sich weiterhin auf einem hohen Niveau. Auch wenn sich an diesem Tag keine drastischen Sprünge nach oben oder unten zeigten, bleibt der Grundtrend der vergangenen Wochen spürbar: Die Kraftstoffpreise sind von der weltmarktabhängigen Entwicklung geprägt und können kurzfristig reagieren. Wer vorausschauend tankt und die Preisangebote vergleicht, fährt in jedem Fall günstiger – das bestätigen auch die Zahlen des ADAC.