Steigende Lebensmittelpreise: Inflation trifft Verbraucher hart
Steigende Lebensmittelpreise: Inflation trifft Verbraucher

Die Preise für Lebensmittel in Deutschland sind im vergangenen Jahr um durchschnittlich 12 Prozent gestiegen. Das geht aus aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes hervor. Besonders stark betroffen sind Milchprodukte mit einem Plus von 18 Prozent und Brot mit einem Anstieg um 15 Prozent.

Ursachen für den Preisanstieg

Als Hauptgründe nennt das Bundesamt die gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten sowie höhere Löhne in der Lebensmittelindustrie. Hinzu kommen die Folgen des Ukraine-Kriegs, die zu Engpässen bei Getreide und Düngemitteln geführt haben.

Auswirkungen auf Verbraucher

Die steigenden Preise belasten vor allem Haushalte mit niedrigem Einkommen. Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung geben diese Haushalte bereits jetzt mehr als 20 Prozent ihres Budgets für Lebensmittel aus. „Die Situation ist ernst. Viele Menschen müssen sich einschränken, um über die Runden zu kommen“, sagt Verbraucherschützerin Anna Müller.

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Reaktion der Politik

Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir kündigte an, die Verbraucher mit einem Entlastungspaket zu unterstützen. Details sollen in den kommenden Wochen vorgestellt werden. Die Opposition fordert unterdessen eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel.

Ausblick

Experten rechnen damit, dass die Preise auch im kommenden Jahr hoch bleiben werden. Eine Entspannung sei erst bei sinkenden Energiepreisen zu erwarten. Das Statistische Bundesamt wird die Entwicklung weiter beobachten und regelmäßig aktualisierte Zahlen veröffentlichen.

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