Warum ist Eis in der Eisdiele cremiger als zu Hause?
Warum ist Eis in der Eisdiele cremiger?

Spaghetti-Eis mit Erdbeersoße oder der Schokoladenbecher mit Extra-Streuseln – nirgendwo ist das Eis so cremig wie in der Lieblingseisdiele. Es lässt sich leicht zu Kugeln formen und schmilzt ganz langsam. Zu Hause muss das Eis erst mehrere Minuten antauen, bevor es portioniert werden kann. Woran liegt das?

Temperaturunterschied als Hauptgrund

Ein Gefrierschrank daheim ist etwa minus 18 Grad kalt, damit Lebensmittel lange haltbar bleiben. In Eistheken ist es wärmer, dort liegt die Temperatur bei ungefähr minus 11 Grad. So bleibt das Eis weich. Neben der Temperatur ist auch die Zutat Zucker entscheidend für die Konsistenz des Speiseeises.

Zucker und Eiskristalle

Zucker senkt den Gefrierpunkt der in der Eiscreme enthaltenen Flüssigkeit und verhindert so die Bildung großer Eiskristalle. In der Eisdiele wird das frisch zubereitete Eis während des Einfrierens ununterbrochen gerührt, gekühlt und dann schnell verkauft. So entstehen nur sehr kleine Eiskristalle.

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Heimgefrierschrank: Größere Kristalle

Das Eis aus der heimischen Gefriertruhe hingegen bekommt oft größere, harte Kristalle auf der Oberfläche, wenn man es wieder einfriert, nachdem es bereits einmal angetaut war. Das Geheimnis von extracremigem Eis ist also vor allem Physik: Es muss perfekt temperiert sein und darf nur kleine Eiskristalle haben.

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