Potsdams Wasserpreisschock: Unternehmen in Existenznot
Wasserpreisschock: Potsdams Unternehmen in Not

Unverständnis, Frust und teils sogar Existenzängste: Potsdams Unternehmen kämpfen mit den Folgen der kräftig gestiegenen Wasserpreise. Wie berichtet, wurden die Gebühren für Trinkwasser und Abwasser mit Zustimmung der Stadtverordneten rückwirkend zum Jahresanfang um rund 25 Prozent erhöht. Insbesondere Unternehmen in wasserintensiven Bereichen geraten dadurch in Schwierigkeiten.

Brauereien und Hotels besonders betroffen

Die Preissteigerung trifft vor allem Branchen, die auf große Wassermengen angewiesen sind. Brauereien, Hotels, Schwimmanbieter und Gärtnereien berichten von erheblichen Mehrbelastungen. Einige Betriebe befürchten, dass die zusätzlichen Kosten nicht vollständig an die Kunden weitergegeben werden können, was die Gewinne schmälert oder sogar Verluste verursacht.

Existenzängste bei kleinen Unternehmen

Besonders kleine und mittelständische Unternehmen zeigen sich alarmiert. „Es ist unverschämt, dass wir rückwirkend belastet werden“, klagt ein Unternehmer. Die rückwirkende Erhöhung ab Januar sorgt für zusätzliche finanzielle Belastungen, da die Betriebe die höheren Gebühren nicht einkalkuliert hatten. Viele fordern eine Überprüfung der Preispolitik und eine stärkere Beteiligung der Stadt an den Kosten.

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Die Stadtverwaltung verteidigt die Maßnahme mit gestiegenen Betriebskosten und notwendigen Investitionen in die Wasserinfrastruktur. Dennoch wächst der Druck auf die Politik, Lösungen zu finden, um die wirtschaftlichen Folgen für die lokale Wirtschaft abzufedern.

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