Wohnraum gegen Content: Fairer Deal oder Ausbeutung?
Wohnraum gegen Content: Fairer Deal oder Ausbeutung?

Der Startklar-Newsletter von Helene Flachsenberg thematisiert die Frage, ob Wohnraum gegen Content ein fairer Deal ist. Vor einigen Wochen hörte Flachsenberg erstmals von der sogenannten „Marburg-WG“ und fand das Konzept zunächst „cringe“. Eine gecastete Wohngemeinschaft, die auf Instagram das Studentenleben im Auftrag der Universität präsentiert – das schien ihr unangenehm. Mittlerweile sind die vier WG-Influencer seit einiger Zeit aktiv, und Flachsenberg muss zugeben: Inhaltlich machen sie ihre Sache gut, ihre Beiträge sind nicht mehr oder weniger cringe als vieles andere in sozialen Netzwerken.

Das Konzept der Marburg-WG

Allerdings wirft das Konzept andere Fragen auf, etwa ob Wohnraum gegen Content ein fairer Deal für die Bewohner ist. Die Autorin Paula Haase hat sich diesen Fragen gestellt und bei einem Ortsbesuch Antworten gefunden. Ihre Eindrücke aus der WG sind im Newsletter nachzulesen.

Studierende als Influencer

Vier Studierende wohnen in Marburg mietfrei in einem Haus im Grünen. Im Gegenzug machen sie Werbung für die Hochschule. Ist das ein zeitgemäßes Konzept oder instrumentalisiert die Uni damit die Wohnungsnot? Diese Frage steht im Raum.

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Ehrlichkeit auf Instagram

Ein weiterer Trend ist die Ehrlichkeit auf Instagram: Menschen zeigen ihre Erfolgsfotos und gestehen gleichzeitig, wie schlecht es ihnen dabei ging. Doch solche Posts werden wenig bewirken, solange sich in der Arbeitswelt nichts ändert, schreibt Kolumnistin Sara Weber.

Koblenz als Unistadt

Sebastian Heinz, Student in Koblenz, hat zwischen Mosel und Rhein nicht nur einen einzigartigen Studiengang gefunden, sondern auch eine Stadt voller kleiner Communitys. Für ihn ist Koblenz mehr als eine Durchgangsstation.

Indiemusiker Streichelt

Der Musiker Streichelt lebt mit 24.000 Euro im Jahr und kann damit sein Hobby zum Beruf machen. Er spricht über sein Einkommen aus Gagen, Spotify und Gema und was passiert, wenn die Rechnung nicht aufgeht.

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