Berliner Zollbeamte haben vergangene Woche bei der Kontrolle eines Fernbusses 350.000 Euro Bargeld sichergestellt. Das Geld war im Gepäck eines Reisenden versteckt, wie das Hauptzollamt Berlin am Mittwoch mitteilte.
Kontrolle auf dem Weg nach Warschau
Der Mann war am Dienstag vergangener Woche in einem Reisebus unterwegs, der von Stuttgart über Berlin nach Warschau fuhr. Die Zollbeamten kontrollierten den Bus am Abend stichprobenartig. Bei der Befragung sagte der Reisende, er habe kein Geld dabei. In seinem Gepäck fanden die Beamten jedoch sieben eingeschweißte, mit Folie umwickelte Päckchen mit insgesamt 350.000 Euro in bar.
Ermittlungen zur Herkunft des Geldes
Das Geld wurde sichergestellt und gegen den Mann ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Da weder Herkunft noch Verwendungszweck des Geldes bekannt sind, wurde der Fall an die Finanzermittlungsgruppe des Zollfahndungsamtes Berlin-Brandenburg übergeben. Sie soll klären, ob das Geld aus Straftaten stammen könnte.
Anmeldeplicht für Bargeld
Reisende sind verpflichtet, Bargeld ab 10.000 Euro beim Überschreiten der deutschen Grenze ungefragt anzumelden. Innerhalb der EU gilt diese Pflicht auf Nachfrage. Wer dagegen verstößt, muss mit einem Bußgeld von bis zu einer Million Euro rechnen.



