Die Nachlöscharbeiten nach dem verheerenden Großbrand in einem Holzbaubetrieb in Eberhardzell im Landkreis Biberach dauern an. Wie der stellvertretende Kreisbrandmeister Stefan Kuc mitteilte, sind die Arbeiten zeitintensiv und könnten noch mehrere Stunden oder sogar den gesamten Tag in Anspruch nehmen. „Es gibt immer noch Glutnester auf dem Betriebsgelände“, erklärte Kuc.
Einsatzkräfte und Unterstützung durch Landwirte
Rund 60 Einsatzkräfte sind weiterhin vor Ort. Um an die verborgenen Glutnester zu gelangen, wurden mehrere Spezialbagger organisiert, die Teile der abgebrannten Gebäude abtragen. Die Wasserversorgung gestaltet sich aufgrund der langen Wege als schwierig. Daher erhalten die Feuerwehrleute ungewöhnliche Unterstützung: Landwirte helfen mit Tankanhängern, Wasser zum Brandort zu transportieren, wie Kuc berichtete.
Schaden in Millionenhöhe
Die Polizei bezifferte den Schaden am Donnerstag auf einen unteren zweistelligen Millionenbetrag. Auch das gegenüberliegende Autohaus erlitt einen Millionenschaden. Bis zu 50 Fahrzeuge wurden durch die enorme Hitze und Funkenflug erheblich beschädigt. Ein Mitarbeiter erlitt eine Rauchgasvergiftung und musste verletzt werden. Die Brandursache ist noch ungeklärt; ein Polizeisprecher konnte am Freitagmorgen keine neuen Details nennen. Mehrere Gebäude und Hallen des Holzbaubetriebs standen in Flammen.



