Das unterfränkische Kitzingen hat nach vorläufigen Messungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) einen neuen Juli-Hitzerekord für Bayern aufgestellt. Am Donnerstag wurden in der Stadt 40,4 Grad gemessen – 0,1 Grad mehr als der bisherige Rekord von 40,3 Grad, der am 5. Juli 2015 ebenfalls in Kitzingen erreicht worden war.
Zweitwärmster Ort Deutschlands
Bundesweit lag Kitzingen damit auf dem zweiten Platz. Der Spitzenwert wurde in Bernburg (Saale) in Sachsen-Anhalt mit 40,5 Grad gemessen. Der DWD betonte, dass es sich um vorläufige Daten handelt, die noch abschließend geprüft werden müssen.
Kitzingen als Hitze-Hotspot
Die Kleinstadt nahe Würzburg am Untermain gilt als einer der heißesten Orte Bayerns. Grund dafür ist unter anderem die geografische Lage: Kitzingen liegt in der niedrigsten Region des Freistaats und ist zudem trockener als der Süden. Bereits Ende Juni, während einer Hitzewelle, hatte Kitzingen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen jeweils 40,8 Grad gemessen – der damalige vorläufige Hitzerekord für Bayern.
Der bisherige Juli-Rekord von 40,3 Grad aus dem Jahr 2015 war zum Zeitpunkt der Messung der bundesweit höchste Wert seit Beginn der flächendeckenden Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881. Mit dem erneuten Rekord bestätigt Kitzingen seinen Ruf als Hitze-Hotspot Bayerns.



