Nach der Entgleisung eines Zuges nahe dem Freiburger Hauptbahnhof hat die Bundespolizei Ermittlungen gegen einen Mitarbeiter der Deutschen Bahn eingeleitet. Wie ein Sprecher mitteilte, wird wegen Gefährdung des Bahnverkehrs ermittelt. Weitere Details nannte er zunächst nicht.
Sperrung der Rheintalstrecke bis in die Nacht
Die Bergungsarbeiten der Bahn vor Ort werden voraussichtlich bis in die Nacht andauern. Das betroffene Teilstück der wichtigen Rheintalbahn südlich von Freiburg bleibt daher vorerst gesperrt. Die Strecke war am Mittag nach der Entgleisung eines Zuges bei einer Rangierfahrt beidseitig gesperrt worden. Wie lange die Vollsperrung andauert, war zunächst unklar.
Keine Verletzten, aber massive Auswirkungen auf den Fernverkehr
Nach Angaben der Bundespolizei befanden sich keine Reisenden in dem entgleisten Zug. Verletzt wurde niemand. Dennoch sind die Auswirkungen auf den Bahnverkehr erheblich. Insbesondere der Fernverkehr ist betroffen. Fernzüge werden über den Güterbahnhof Freiburg umgeleitet und halten ersatzweise am Bahnhof Denzlingen. Zudem wurde ein Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Freiburg und Denzlingen sowie Bad Krozingen eingerichtet. Trotz dieser Maßnahmen kommt es zu mehreren Zugausfällen.
S-Bahnen verkehren planmäßig, aber mit Verspätungen
Die S-Bahnen fahren laut Bahnangaben planmäßig, allerdings kommt es teilweise zu Verspätungen. Reisende werden gebeten, ihre Verbindungen vorab zu prüfen und gegebenenfalls auf alternative Routen auszuweichen. Die Bundespolizei ermittelt weiterhin zu den genauen Umständen der Entgleisung.



