Aigner träumt nach Knie-OP von Wanderung in den Alpen
Aigner träumt nach Knie-OP von Alpen-Wanderung

Die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) hat nach ihrer Knie-Operation ein neues Ziel: Sie möchte sobald wie möglich wieder in den Alpen wandern. Wie die Augsburger Allgemeine berichtet, verbringt die 58-Jährige ihre Genesungszeit mit dem Gedanken an die Berge, die sie seit jeher liebt.

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Seit 2018 steht Aigner an der Spitze des Bayerischen Landtags. Die gebürtige Oberbayerin ist für ihre Verbundenheit zur Heimat bekannt – insbesondere zu den Alpen, die sie regelmäßig zu Fuß erkundet. Nach dem medizinischen Eingriff am Knie musste sie jedoch aussetzen. Nun blickt sie zuversichtlich nach vorn.

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Ein klares Ziel: Gipfel statt Krankenhaus

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Aigner macht keinen Hehl aus ihrer Sehnsucht: „Ich träume von Tag zu Tag mehr davon, wieder auf den Berg zu steigen“, wird sie von der Augsburger Allgemeinen zitiert. Zwar sei die Operation gut verlaufen, doch die Rehabilitation brauche Zeit. „Man lernt Geduld“, sagte die Politikerin, die bereits erste Gehversuche mit Unterstützung unternimmt.

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Ihr Ziel ist es, bis zum Sommer zumindest wieder leichtere Touren in den Bayerischen Alpen zu bewältigen. Als konkreten Wunsch nannte sie eine Wanderung auf die Benediktenwand oder das Herzogstand-Massiv – beide gelten als anspruchsvolle, aber lohnende Tagesziele im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, wo Aigner verwurzelt ist.

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Die Liebe zu den Bergen

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Die CSU-Politikerin betont immer wieder, wie wichtig die Natur für ihr persönliches Gleichgewicht ist. Schon als Kind habe sie mit ihrer Familie die Alpen durchstreift, später dann mit ihren eigenen Kindern. „Das Gefühl, oben zu stehen und die Aussicht zu genießen, ist unbezahlbar“, erklärte sie. Dieses Erlebnis möchte sie sich nicht dauerhaft nehmen lassen.

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Ihre Genesung wird von Ärzten und Physiotherapeuten begleitet. Nach Angaben der Augsburger Allgemeinen soll Aigner täglich üben, um die Beweglichkeit des Knies wiederherzustellen. Neben der körperlichen Rehabilitation spielt auch die mentale Stärke eine Rolle – die Vorfreude auf die Berge helfe ihr dabei, motiviert zu bleiben.

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Reaktionen aus Politik und Bevölkerung

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Aigners Wunsch stößt auf Sympathie. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) wünschte ihr über Kurznachrichtendienste eine schnelle Genesung. Auch aus den Reihen der Opposition gab es gute Wünsche. Die Vizepräsidentin des Landtags, die Grünen-Politikerin Katharina Schulze, betonte, sie freue sich für Aigner und hoffe, dass sie bald wieder „mit frischer Energie“ ins Amt zurückkehre.

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In den sozialen Medien zeigen viele Bürger Verständnis. Gerade in der Region um Bad Tölz, wo Aigner zu Hause ist, kennt man die Leidenschaft der Politikerin für die Berge. Manche wünschen ihr gar eine baldige gemeinsame Gipfeltour. Ob Aigner diese Einladungen annehmen kann, wird sich zeigen.

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Ausblick: Reha und neue Energien

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Die Landtagspräsidentin will sich nach eigenen Worten nicht unter Druck setzen. „Die Natur hat ihren eigenen Rhythmus, und mein Knie braucht nun ebenfalls Zeit“, sagte sie. Bis zur Sommerpause des Landtags möchte sie aber wieder voll belastbar sein. „Ich freue mich auf den nächsten Sommer in den Alpen“, so Aigner.

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Ihr Comeback im bayerischen Landtag hat sie bereits fest im Blick. Die parlamentarischen Aufgaben wird sie weiterhin mit gewohnter Sorgfalt wahrnehmen, auch wenn derzeit manche Termine von ihrem Gesundheitszustand abhängen. Die Vorfreude auf die Berge gibt ihr dabei offensichtlich Kraft. Ob es dann die Benediktenwand oder ein anderer Gipfel wird, lässt sie bewusst offen.

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Die Augsburger Allgemeine berichtet, dass Aigner auch mit ihrem Bergführer in Kontakt steht. Dieser habe bereits erste leichte Wanderungen für das Frühjahr vorgeschlagen, falls das Knie mitspielt. Die Politikerin selbst bleibt bescheiden: „Ein Schritt nach dem anderen.“

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