Rehkadaver durchschlägt Lkw-Scheibe: Fahrer schwer verletzt
Reh durchschlägt Lkw-Scheibe: Fahrer schwer verletzt

Ein schwerer Wildunfall hat sich am Donnerstagmorgen auf der Bundesstraße 286 bei Kolitzheim im Landkreis Schweinfurt ereignet. Eine 52-jährige Autofahrerin erfasste ein Reh, das plötzlich auf die Fahrbahn lief. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Tier in den Gegenverkehr geschleudert und durchschlug die Windschutzscheibe eines entgegenkommenden Lastwagens.

Unfallhergang und Folgen

Der 36-jährige Fahrer des Lasters, ein syrischer Staatsbürger, wurde von dem Rehkadaver getroffen und nach Angaben der Polizei „k.o. geschlagen“. Infolgedessen verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam von der Fahrbahn ab. Er erlitt schwere Verletzungen und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Ein Polizeisprecher erklärte: „Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Tier in den Gegenverkehr geschleudert und landete dort in der Windschutzscheibe eines Lkw.“ Und weiter: „Der Fahrer des Lkw, ein 36-jähriger Syrer, wurde k.o. geschlagen und kam mit seinem Fahrzeug aufgrund dessen von der Fahrbahn ab.“

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Ermittlungen und Schadensbilanz

Die Autofahrerin blieb unverletzt. Das Reh verendete noch an der Unfallstelle. „An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden“, so der Polizeisprecher. Die Staatsanwaltschaft beauftragte einen Sachverständigen, den genauen Unfallhergang zu untersuchen. Unter anderem soll die Geschwindigkeit der beteiligten Fahrzeuge sowie die Wucht des Aufpralls rekonstruiert werden.

Der Unfall ereignete sich gegen 8:30 Uhr. Die B286 war für die Dauer der Bergungs- und Aufräumarbeiten teilweise gesperrt. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang auf die erhöhte Gefahr von Wildunfällen hin, insbesondere in den frühen Morgenstunden und in der Dämmerung.

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