Ein 20-jähriger Autofahrer hat in der Nacht auf Sonntag auf der Charlottenburger Chaussee in Berlin Polizisten und Passanten mit einer Spielzeugpistole bedroht und einen Polizeieinsatz ausgelöst. Wie die Polizei mitteilte, richtete der Mann die Waffe beim Vorbeifahren auf einen Streifenwagen. Die drei Beamten duckten sich und forderten Verstärkung an.
Auto gestoppt – drei Spielzeugpistolen sichergestellt
Kurze Zeit später stoppte die Polizei den Wagen. Neben dem 20-jährigen Fahrer befanden sich zwei 18-Jährige, eine 24-Jährige und eine 17-Jährige im Auto. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten drei Spielzeugpistolen. Ein Polizeisprecher sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Ob eine Waffe echt ist, lässt sich auf Anhieb nicht erkennen. Auch wenn es sich letztendlich um ein Spielzeug handelte, hatte das Verhalten des 20-Jährigen den Anschein, als bedrohe er Menschen mit einer Waffe.“
Ermittlungen wegen Bedrohung und Nötigung
Gegen den Fahrer wird nun wegen Bedrohung mit Waffen, Gefährdung des Straßenverkehrs und Nötigung ermittelt. Die Polizei betont, dass die offiziellen Ermittlungen in diese Richtung laufen, da die Situation für die Beamten und Passanten lebensbedrohlich wirkte.



