Nach dem Bruch der Koalition aus SPD und BSW in Brandenburg haben sich SPD und CDU auf die Aufnahme von offiziellen Koalitionsverhandlungen geeinigt. Die Generalsekretäre beider Parteien, Kurt Fischer (SPD) und Gordon Hoffmann (CDU), teilten mit, dass die Sondierungsgespräche erfolgreich und in konstruktiver Atmosphäre verlaufen seien.
Nun wollen sie ihren jeweiligen Parteigremien vorschlagen, offizielle Koalitionsverhandlungen aufzunehmen. Beide Seiten seien sich einig, dass Brandenburg zeitnah eine neue Regierungskoalition bekommen solle. Die Gespräche sollten jedoch gründlich und mit der nötigen Ruhe erfolgen.
Die von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) geführte SPD hatte ihre Koalition mit dem BSW nach rund einem Jahr beendet. Vorausgegangen waren Grundsatzkonflikte innerhalb des BSW. Mehrere Landtagsabgeordnete verließen das BSW und dessen Fraktion, darunter auch Finanzminister Robert Crumbach. Crumbach sagte dem SPIEGEL: „Das BSW taugt zu gar nichts mehr“.



