Meteorit von Koblenz: Elf Teile gefunden, Eigentümer erhält Gestein
Meteorit von Koblenz: Elf Teile gefunden, Eigentümer erhält Gestein

Nach dem Einschlag eines Meteoriten in ein Hausdach in Koblenz am Sonntag sind mittlerweile elf Gesteinsteile gefunden worden. Die Polizei teilte mit, dass neben dem größten Stein, etwa so groß wie ein Tennisball, zehn weitere Fragmente in und am Wohnanwesen entdeckt wurden. Diese haben ein Gewicht von sechs bis 161 Gramm.

Die Polizei erklärte, dass es sich laienhaft betrachtet um Gestein handle, eine genauere Einordnung aber nur durch einen Sachverständigen erfolgen könne. Bislang sei nur der Schaden an dem Wohnhaus im Koblenzer Stadtteil Güls bekannt. Die Polizei sucht nicht aktiv nach weiteren Gesteinsteilen.

Die Besitzansprüche sind geklärt: Der Fund steht dem Grundstückseigentümer zu, der selbst über den weiteren Verbleib entscheiden kann. Das Gestein, das sich noch in der Verwahrung der Polizei befindet, wird noch am selben Tag übergeben. Ein Experte des Instituts für Planetologie hat bereits Interesse bekundet, den größten Stein zu untersuchen.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Die Europäische Raumfahrtagentur Esa gab bekannt, dass der Meteorit vor dem Einschlag auf Teleskopen nicht rechtzeitig zu erkennen gewesen sei. Dies lag an der Einschlagsrichtung und daran, dass es noch nicht dunkel war. Kleinere Gesteinsbrocken, die sich der Erde bei Helligkeit nähern, werden meist übersehen. Das Team für planetare Verteidigung der Esa arbeitet daran, die Erkennungsrate zu verbessern.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration