AfD-Politiker Zorn vom Betrugsvorwurf freigesprochen
AfD-Politiker Zorn vom Betrugsvorwurf freigesprochen

Das Amtsgericht Stralsund hat den AfD-Politiker Christian Zorn vom Vorwurf des Betrugs freigesprochen. Das Gericht in der Zweigstelle Bergen auf Rügen teilte mit, es sei nicht feststellbar, dass Zorn von Anfang an beabsichtigt habe, die Reparatur eines Autos, für die er 6.000 Euro erhalten hatte, nicht durchzuführen.

Zorn habe sich nach eigener Aussage um die Reparatur und Ersatzteile bemüht, jedoch eine Kündigung für die Werkstatthalle erhalten. Laut Gericht besteht die Möglichkeit, dass Zorn zunächst willens war, die Reparatur durchzuführen, aber wegen der Kündigung dazu nicht in der Lage war. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig.

Zorn ist Mitglied des Kreistags von Vorpommern-Rügen und der Stadtvertretung von Bergen sowie Teil des AfD-Landesvorstands. Er kandidiert bei der anstehenden Landtagswahl, hat sich jedoch von seiner Direktkandidatur im Wahlkreis 23 zurückgezogen. Als Grund nannte er Einschränkungen in Mobilität und räumlicher Nähe zum Wahlkreis sowie Diskussionen um seine Person.

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Ende März erklärte Zorn, er wolle im Landesvorstand bleiben und über die Landesliste für den Landtag kandidieren. Er wurde auf den aussichtsreichen 18. Listenplatz gewählt. Nach Angaben des Amtsgerichts ist ein weiteres Verfahren wegen Betrugsverdachts gegen Zorn anhängig, bei dem es um den Verkauf eines mangelhaften Fahrzeugs für 6.000 Euro geht.

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