Oktoberfest 2026 in Berlin: Fischerhütte, Brauhaus Spandau und mehr
Oktoberfest 2026 in Berlin: Alle Highlights

Fischerhütte am Schlachtensee: 23 Jahre Wiesn-Tradition

Die Fischerhütte am Schlachtensee feiert 2026 ihr 23. Oktoberfest und ist damit das dienstälteste Oktoberfest in Berlin. Vom 24. September bis 17. Oktober wird donnerstags bis samstags gefeiert. „Wir waren die ersten in Berlin, die ein Oktoberfest veranstaltet haben“, sagt Heike Seebaum, die Restaurantleiterin. Der Gastraum wird zum Festzelt umgebaut und bietet Platz für rund 400 Gäste. Der Eintritt erfolgt über einen Kulturbeitrag von 18 Euro, VIP-Tische für bis zu zehn Personen kosten 550 Euro und beinhalten ein Zwei-Gänge-Menü.

Kulinarisch setzt die Fischerhütte auf klassische Wiesn-Schmankerl. „Unsere Renner sind die Schmankerlplatte, der Obazda und natürlich das Schnitzel“, so Seebaum. Pro Abend werden schätzungsweise 150 Portionen Schnitzel Wiener Art vom Strohschwein aus dem Havelland serviert. Das goldgelbe Augustiner Oktoberfestbier wird als Maß ausgeschenkt, zudem gibt es auch Wein.

Brauhaus Spandau: Hausgebrautes Festbier mit 13,5 Prozent Stammwürze

Im Brauhaus Spandau finden die „Bayerischen Schlemmerwochen“ vom 18. September bis 18. Oktober statt. Freitags und samstags spielt Live-Musik im Festzelt für bis zu 200 Gäste. „Weißwürste mit frischer Brezel und süßem Senf (12,50 Euro) stehen bei uns immer auf der Karte“, erklärt Michael Dornemann. Auch die Nürnberger Rostbratwürstchen (16,90 Euro) und der Leberkäse mit lauwarmem Kartoffel-Gurkensalat (15,50 Euro) sind Dauer-Klassiker.

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Zum Fest gehört ein hausgebrautes Festbier. „Wie jedes Jahr ist es stärker, hat 13,5 Prozent Stammwürze. Es ist süffig und vollmundig“, beschreibt Braumeister André Preuß den besonderen Spandauer Saison-Trunk.

Loretta am Wannsee: Obazda als Renner an drei Wochenenden

Im Loretta am Wannsee wird an drei Wochenenden ab dem 18. September Oktoberfest gefeiert. „Bei uns ist der Obazda der Renner“, sagt Geschäftsführer Sascha Siebenbrock. Die Oktoberfestabende mit Live-Musik im überdachten und verglasten Biergartenteil finden am 18./19., 25./26. September sowie am 2./3. Oktober statt. Die Speisekarte mit Klassikern wie Leberkäse, Hendl, Haxe und vegetarischen Käsespätzle gilt auch unter der Woche.

Café am Neuen See: Brotzeit und eiskaltes Bier

Das Café am Neuen See im Tiergarten feiert vom 25. September bis 17. Oktober, jeweils freitags und samstags. Stellvertretender Küchenchef Marc Hammer bietet eine Extrakarte an. „Bislang war die Brotzeit mit Wurstspezialitäten aus Mecklenburg-Vorpommern, bayerischem Leberkäse, Spreewaldgurken, gepickeltem und fermentiertem Gemüse und hausgemachtem Obazda der Renner“, sagt er. Er hat große Mengen an Blumenkohl, Champignons, Radieschen und Karotten eingelegt. Das bayerisch Helle hat eine Stammwürze von 4,8 Prozent und wird „eiskalt“ bei unter drei Grad serviert.

Auch Wildbratwurst mit Rahmsauerkraut, Freiland-Hendl und Käsespätzle stehen auf der Karte. Wer keine Lederhosen besitzt, dem rät der Küchenchef zu Jeans und Karohemd.

Weitere Oktoberfest-Locations sind die Luise Dahlem (Bayerische Gaudi am 5. September und Bayerische Wochen bis 28. September) sowie zahlreiche Biergärten in der Stadt. Insgesamt zeigt sich: Die Hauptstadt feiert das Oktoberfest mit viel Tracht, Livemusik und bayerischen Spezialitäten – ob am See, im Biergarten oder im Brauhaus.

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