Ex-Herzogin Sarah Ferguson, Ex-Frau von Prinz Andrew, wurde nach sieben Monaten Abwesenheit von der britischen Boulevardzeitung „The Sun“ in einem Alpenresort in Österreich gesichtet. Die Kosten für eine Nacht in dem Resort sollen bei etwa 2000 Pfund liegen. Bilder zeigen Ferguson mit Mantel und Baseballcap, offenbar um unerkannt zu bleiben.
Eine anonyme Quelle wird zitiert: „Die Gegend ist absolut wunderschön und die meiste Zeit sehr ruhig, daher ist dies der perfekte Ort für eine prominente Persönlichkeit wie sie, um sich zurückzuziehen, wenn es brenzlig wird.“ Der Rückzug erfolgt vor dem Hintergrund anhaltenden Drucks, in den USA zu ihren Verbindungen zu Jeffrey Epstein auszusagen.
Ferguson ist eine Schlüsselfigur im Epstein-Skandal, da sie sich erhebliche Geldsummen von dem US-Milliardär und Sexualstraftäter lieh. Bereits 2011 gab sie zu, 15.000 Pfund von Epstein angenommen zu haben. 2025 wurde eine E-Mail öffentlich, in der sie sich bei Epstein für eine öffentliche Distanzierung entschuldigte und ihn als ihren „größten Freund“ bezeichnete.
Die ehemalige Herzogin von York verlor im vergangenen Jahr ihren Titel, nachdem auch Prinz Andrew seinen Status verlor. Ihr letzter offizieller öffentlicher Auftritt war am 16. September bei der Beerdigung von Katharine, der Herzogin von Kent. Anfang Februar musste sie aus der Royal Lodge in Windsor ausziehen, wo sie mit Andrew gelebt hatte.
US-Politiker haben Ferguson gebeten, vor dem Kongress über ihre Verbindungen zu Epstein auszusagen, doch sie reagierte bislang nicht. Der Zeitpunkt der Berichte ist pikant, da König Charles III. bald zu einem Staatsbesuch in die USA aufbricht, bei dem er sich nicht mit Epstein-Opfern treffen wird.



