Sechs Polizeitransporter sind am Sonntagvormittag auf der A115 in Berlin-Nikolassee in eine Massenkarambolage verwickelt gewesen. Wie die Polizei mitteilte, wollte eine 43-jährige Autofahrerin einer aus acht Fahrzeugen bestehenden Polizeikolonne Platz machen, woraufhin es zu dem Unfall kam.
Unfallhergang auf der A115
Die Kolonne war mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn auf der Fahrbahn Richtung Innenstadt unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Spanische Allee und Hüttenweg bremste die Autofahrerin ab und fuhr nach rechts. Der Fahrer des ersten Polizeifahrzeugs bremste daraufhin ebenfalls, was zu einer Kettenreaktion führte.
Insgesamt fuhren sechs Kleingruppenwagen ineinander. Ein Fahrzeug prallte zudem gegen den Wagen der Frau. Fünf der sechs Transporter waren nach der Karambolage nicht mehr fahrbereit. Verletzt wurde nach Angaben der Polizei niemand.
Folgen der Karambolage
Der Unfall führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der A115 in Richtung Innenstadt. Die Polizei war mit mehreren Streifenwagen vor Ort, um die Unfallstelle abzusichern und den Verkehr umzuleiten. Die nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
Hintergrund des Einsatzes
Zu welchem Einsatz die Bundespolizei mit der Kolonne unterwegs war, konnte zunächst nicht geklärt werden. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an. Die Polizei betonte, dass die Autofahrerin kooperativ war und es sich um einen unglücklichen Vorfall handele.
Die Polizei appelliert an Verkehrsteilnehmer, bei herannahenden Einsatzfahrzeugen besonnen zu reagieren und nicht abrupt zu bremsen oder auszuweichen, um Folgeunfälle zu vermeiden.



