Suche nach vermisster Person im Langen See eingestellt
Die Berliner Feuerwehr hat die Suche nach einer vermissten Person im Langen See in Treptow-Köpenick nach etwa zwei Stunden erfolglos beendet. Das bestätigte ein Sprecher der Feuerwehr am Abend gegenüber dem Tagesspiegel. Der Einsatz begann um 16:51 Uhr mit Tauchern und einem Rettungshubschrauber.
50 Einsatzkräfte vor Ort
Rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren im Einsatz. Zunächst habe es geheißen, die Person sei unter einem Boot eingeklemmt gewesen, so der Sprecher. Trotz intensiver Suche konnte jedoch keine Person gefunden werden.
Kein eindeutiger Hinweis auf Tod
Der Sprecher betonte, dass das Ausbleiben eines Fundes nicht zwangsläufig bedeute, dass die Person ums Leben gekommen sei. „Es kann auch sein, dass sie überhaupt nicht unter Wasser war“, sagte er. Die Ermittlungen zur Identität der vermissten Person dauern an.
Hintergrund: Ertrinkungsfall in der Rummelsburger Bucht
Erst in der Nacht zu Donnerstag war ein Mann nach einem Sprung ins Wasser in der Rummelsburger Bucht gestorben. Taucher entdeckten den leblosen Mann, Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Die Feuerwehr warnt in diesem Zusammenhang eindringlich vor dem Baden in nicht freigegebenen oder unübersichtlichen Gewässerbereichen. „Achten Sie auf örtliche Hinweise, überschätzen Sie die eigenen Fähigkeiten nicht und bringen Sie sich nicht in Gefahr“, so der Sprecher.



