Rund acht Monate nach einem brutalen Angriff am U-Bahnhof Alexanderplatz hat die Berliner Polizei einen Tatverdächtigen ermittelt. Der Mann soll am 10. Oktober 2025 gegen 20:30 Uhr einen 17-Jährigen am Bahnsteig der U8 attackiert haben. Das Opfer erlitt Schläge ins Gesicht und Tritte gegen den Körper.
Hintergründe der Tat
Der Vorfall ereignete sich am belebten U-Bahnhof Alexanderplatz, einem der verkehrsreichsten Knotenpunkte Berlins. Der 17-Jährige war den Angaben zufolge auf dem Bahnsteig der Linie U8 unterwegs, als er ohne erkennbaren Anlass von dem Unbekannten angegriffen wurde. Der Jugendliche erlitt Gesichtsverletzungen und musste medizinisch versorgt werden. Der Täter konnte nach der Tat unerkannt flüchten.
Fahndung und Ermittlungserfolg
Im Mai 2026 veröffentlichten die Ermittler einen Fahndungsaufruf mit Fotos des Tatverdächtigen, die von Überwachungskameras am Bahnhof aufgenommen worden waren. Die Bilder zeigten einen Mann mit markantem Erscheinungsbild. Aufgrund von Hinweisen aufmerksamer Zeugen gelang es der Polizei schließlich, den Tatverdächtigen zu identifizieren. Weitere Details zu seiner Identität oder zum Tatmotiv wurden zunächst nicht bekannt gegeben.
Auswirkungen und Sicherheitsmaßnahmen
Der Angriff hatte in der Hauptstadt für Besorgnis gesorgt, da der Alexanderplatz ein stark frequentierter Ort ist. Die Polizei betonte, dass die Aufklärung solcher Gewalttaten oberste Priorität habe. Nach dem Vorfall waren die Sicherheitsvorkehrungen an U-Bahnhöfen in Berlin temporär verstärkt worden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun gegen den Beschuldigten wegen gefährlicher Körperverletzung.
Der 17-Jährige konnte das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Die Polizei dankte den Zeugen für ihre Mithilfe und appellierte an die Bevölkerung, weiterhin wachsam zu sein. Der Fall zeigt, dass auch nach längerer Zeit noch Erfolge in der Fahndung erzielt werden können.



