Trump lädt 16-jährigen Retter aus Kalifornien ins Weiße Haus ein
Trump lädt 16-jährigen Retter ins Weiße Haus ein

US-Präsident Donald Trump hat einen 16-jährigen Rettungsschwimmer aus Kalifornien ins Weiße Haus eingeladen, nachdem dieser einen Jungen aus tosender Brandung gerettet hatte. Trump kündigte die Einladung am Dienstag auf sozialen Medien an. „Wir werden diesen heldenhaften jungen Mann und seine Familie, vielleicht zusammen mit dem Jungen, den er gerettet hat, ins Weiße Haus einladen, um ihm eine hohe zivile Auszeichnung zu verleihen“, schrieb der Präsident. „Er ist sehr mutig und hat sie verdient!“

Rettung am Seabright Beach

Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Samstagnachmittag am Seabright Beach in Santa Cruz, rund 100 Kilometer südlich von San Francisco. Ein Kind war von einer plötzlich starken Welle erfasst und mehr als 13 Meter in den Ozean gerissen worden. Der 16-jährige Rettungsschwimmer, der für die kalifornische Parkbehörde arbeitet, zögerte nicht und sprang ins Wasser. Die Behörde bestätigte, dass der Junge ohne ernsthafte Verletzungen geborgen und nach einer kurzen Untersuchung an seine Eltern übergeben werden konnte.

Video der Rettung geht viral

Ein Zeuge filmte die gesamte Rettungsaktion. Die Aufnahmen, die im Internet viral gingen, zeigen den Rettungsschwimmer, wie er verzweifelt versucht, den Jungen ans Ufer zu ziehen. Mehrfach werden beide von Brechern umgeworfen. Andere Strandbesucher eilen zu Hilfe, werden dabei selbst fast ins Meer gezogen. Gemeinsam gelingt es schließlich, alle sicher an Land zu bringen. „Ich würde nicht sagen, dass die Wellen ruhig waren, aber sie entsprachen dem, was man erwarten würde: ein normaler Rhythmus und eine normale Stärke“, berichtete der Zeuge dem Lokalsender KNTV-TV. „Und dann änderte sich das innerhalb eines Herzschlags. Leider wurde dieser Junge von den Wellen überwältigt und innerhalb eines Augenblicks ins Meer gerissen. Ich bin froh, dass es so ausgegangen ist.“

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Gefährliche Bedingungen an der Küste

Die Parkbehörde erklärte, dass allein am vergangenen Wochenende im Distrikt Santa Cruz 34 Menschen gerettet wurden. „Unsere Rettungsschwimmer in den State Parks setzen jeden Tag mutig ihr eigenes Leben aufs Spiel, um die Sicherheit unserer Besucher zu gewährleisten“, zitierte die „Washington Post“ die Behörde. Grund für die gefährlichen Bedingungen ist die aktuelle Hurrikan-Saison im Pazifik, die an Kaliforniens Küsten starke Strömungen und hohe Wellen verursacht – vor allem für Surfer eine ernste Gefahr. Die Identität des 16-jährigen Retters wurde bislang nicht veröffentlicht.

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