Der Weiße Ring hat unmittelbar nach dem Terroranschlag im Berliner Tiergarten seine Hilfe für die Betroffenen aktiviert. Die Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer leitete nach eigenen Angaben umgehend erste Schritte ein, um Opfer und deren Angehörige unbürokratisch zu unterstützen. Der Berliner Landesvorsitzende Rolf Schmachtenberg erklärte: „Wir sind jetzt für die Opfer dieser Tat da.“
Soforthilfe und psychologische Begleitung
Der Weiße Ring ist Deutschlands größte Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer. Professionell ausgebildete ehrenamtliche Opferhelfer können nicht nur finanzielle Soforthilfen auszahlen, sondern auch Kontakt zu Behörden und Hilfseinrichtungen herstellen. „Wir begleiten die Betroffenen in dieser belastenden Situation und versuchen, ihnen Halt zu geben“, so Schmachtenberg. Die Angebote richten sich an Verletzte, Angehörige, Helfer und Augenzeugen. „Wir lassen niemanden allein“, betonte der Landesvorsitzende.
Details des Anschlags
Bei dem Terroranschlag am Samstag hatte ein 21-jähriger Attentäter mit einem Auto mehrere Passanten angefahren. Anschließend attackierte er weitere Menschen, vermutlich mit einer Machete. Eine Frau starb, 31 Menschen wurden verletzt, darunter sieben schwer. Der Islamist wurde am Sonntagabend von Polizisten in einer Kleingartenkolonie gestellt und erschossen.
Appell an die Öffentlichkeit
Rolf Schmachtenberg appellierte zudem an die Öffentlichkeit, den Blick auf die Opfer zu richten und nicht auf den Täter. Der Weiße Ring ist erreichbar über das Opfer-Telefon unter der Rufnummer 116006 oder über das Landesbüro Berlin unter der Nummer 030 8337060 und der E-Mail-Adresse berlin@weisser-ring.de.



