Pusteblume-Abschluss: 27 Realschülerinnen in Wallerstein gefeiert
Pusteblume-Abschluss in Wallerstein: 27 Realschülerinnen feiern

Wallerstein – 27 Schülerinnen der Maria-Ward-Realschule Wallerstein haben am 2. August 2026 ihren Abschluss gefeiert. In einem festlichen Rahmen überreichte Schulleiter Till Tröster die Abschlusszeugnisse an die Absolventinnen, die damit einen neuen Lebensabschnitt beginnen. Die feierliche Zeremonie stand unter dem Motto der Pusteblume – einem Symbol für Aufbruch und Vergänglichkeit, das die Schulgemeinschaft als Leitmotiv gewählt hatte.

Ein Symbol für den Aufbruch

Die Pusteblume, auch Löwenzahn genannt, ist vielen als bekanntes Wiesenkraut ein Begriff. Im Kontext der Abschlussfeier nahm sie jedoch eine tiefere Bedeutung an: Wie die Samen einer Pusteblume vom Wind davongetragen werden, so verlassen nun die 27 Absolventinnen ihre vertraute Schulumgebung, um in alle Richtungen aufzubrechen. Der Schulleiter griff dieses Bild in seiner Ansprache auf und verband es mit den Erfahrungen der vergangenen Jahre.

„Die Pusteblume zeigt uns, dass jeder Same seinen eigenen Weg findet“, so Till Tröster in seiner Rede. „Auch Sie, liebe Absolventinnen, haben während Ihrer Zeit an unserer Schule Wurzeln geschlagen. Nun ist es an der Zeit, sich vom Wind des Lebens tragen zu lassen und eigene Wege zu gehen.“ Die Metapher der Pusteblume spiegelte sich auch in der Gestaltung der Einladungen, Programme und Dekorationen wider.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Würdigung von Entwicklung und Ausdauer

Schulleiter Till Tröster nutzte die Gelegenheit, um die Entwicklung der Abschlussklasse während ihrer Realschulzeit zu würdigen. Er erinnerte daran, dass die Schülerinnen nicht nur fachliches Wissen erworben, sondern auch persönlich gereift seien. Besonders hob er die Ausdauer hervor, die die Klasse in den letzten Monaten, insbesondere bei den Abschlussprüfungen, bewiesen habe.

„Die Prüfungen waren eine Herausforderung, und Sie haben sie mit Bravour gemeistert“, sagte der Schulleiter weiter. „Sie können stolz auf das sein, was Sie erreicht haben.“ Die Klassenleiterinnen und Fachlehrkräfte schlossen sich diesem Lob an und betonten, dass die positive Klassengemeinschaft ein wesentlicher Faktor für den Erfolg gewesen sei.

Die Maria-Ward-Realschule Wallerstein ist eine von mehreren Schulen des Schulwerks der Diözese Augsburg. Sie legt Wert auf eine ganzheitliche Erziehung, die neben der Wissensvermittlung auch soziale Kompetenzen und die Persönlichkeitsbildung in den Blick nimmt. Dies spiegelt sich nicht zuletzt in der Gestaltung der Abschlussfeier wider, die von den Schülerinnen selbst mit vorbereitet wurde.

Ein neuer Lebensabschnitt beginnt

Mit dem Erhalt ihres Zeugnisses endet für die 27 Absolventinnen die Zeit an der Maria-Ward-Realschule Wallerstein. Für die meisten geht es nun weiter in eine berufliche Ausbildung, an eine Fachoberschule oder in ein soziales Jahr. Die Schule wünscht ihren ehemaligen Schülerinnen alles Gute für die Zukunft und hofft, dass sie die Werte, die sie hier mitbekommen haben, in ihrem weiteren Leben weitertragen.

Die Feierlichkeiten klangen im Anschluss an die Zeugnisübergabe mit einem Empfang aus, bei dem Eltern, Verwandte und Lehrkräfte gemeinsam auf das Erreichte anstießen. Reden von Eltern- und Schülerschaft sowie musikalische Beiträge rundeten das Programm ab und sorgten für einen stimmungsvollen Rahmen.

Die Pusteblume als Symbol wird die Erinnerung an diesen Tag sicherlich wachhalten. Denn wie die fliegenden Samen, die der Wind verstreut, so werden auch die Gedanken an die gemeinsame Schulzeit weit getragen – als Grundlage für einen vielversprechenden neuen Lebensabschnitt.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration