Rückgang der Habilitationen in Thüringen: 30 statt 41 im Jahr 2025
Rückgang der Habilitationen in Thüringen 2025

An den Hochschulen des Freistaats Thüringen ist die Zahl der Habilitationen im Jahr 2025 deutlich gesunken. Wie das Statistische Landesamt in Erfurt mitteilte, schlossen insgesamt 30 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die höchstrangige Hochschulprüfung ab – ein Rückgang um rund ein Viertel im Vergleich zum Vorjahr, als noch 41 Habilitationen verzeichnet wurden.

Geschlechterverteilung und Durchschnittsalter

Unter den Habilitierten befanden sich zehn Frauen und 20 Männer. Das Durchschnittsalter der Forschenden betrug 41,8 Jahre. Damit setzt sich der Trend eines leichten Anstiegs des Alters bei Habilitationen fort, wenngleich die Zahlen insgesamt rückläufig sind.

Universität Jena mit klarem Spitzenplatz

Mit Abstand die meisten Habilitationen entfielen auf die Friedrich-Schiller-Universität Jena. Dort erlangten 19 Forschende die Lehrbefähigung – das entspricht knapp zwei Drittel aller Habilitationen im Freistaat. An der Universität Erfurt habilitierten sechs Wissenschaftler, die übrigen verteilten sich auf andere Hochschulen Thüringens.

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Fächergruppen im Überblick

Die Habilitationen verteilten sich auf fünf Fächergruppen. Neun der Abschlüsse entfielen auf die Geisteswissenschaften. Jeweils acht Habilitationen gab es in den Bereichen Humanmedizin und Gesundheitswissenschaften sowie Mathematik und Naturwissenschaften. Die restlichen fünf verteilten sich auf weitere Fachgebiete. Diese Verteilung spiegelt die Forschungsschwerpunkte der Thüringer Hochschullandschaft wider.

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