Super-Abitur an der Charité: Tessa Probst übertrifft Erwartungen
Super-Abitur an der Charité: Tessa Probst übertrifft Erwartungen

Tessa Verena Probst aus Köpenick hat ihr Medizinstudium an der Charité Berlin aufgenommen – und ihre Erwartungen wurden übertroffen. Die junge Frau hatte zuvor ihr Abitur mit der Bestnote 1,0 abgeschlossen, was ihr den Weg an die renommierte Universität ebnete.

Vom Super-Abitur an die Charité

Im vergangenen Jahr legte Tessa Verena Probst ihr Abitur am Köpenicker Gerhart-Hauptmann-Gymnasium ab. Mit einem Notendurchschnitt von 1,0 gehörte sie zu den besten Absolventen ihres Jahrgangs. „Ich hatte gehofft, dass es für die Charité reicht, aber sicher war ich mir nicht“, sagt die 19-Jährige. Die Zusage der Charité Berlin sei dann eine große Erleichterung gewesen.

Die Charité zählt zu den größten und renommiertesten Universitätskliniken Europas. Der Numerus Clausus für das Medizinstudium liegt dort traditionell sehr hoch, oft bei 1,0 oder besser. Tessas Traumnoten öffneten ihr die Tür.

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Start ins Medizinstudium: Herausforderungen und Freuden

Seit dem Wintersemester 2025/2026 studiert Tessa nun Humanmedizin. Der Einstieg sei fordernd, aber machbar, berichtet sie. „Die ersten Wochen waren intensiv, mit vielen neuen Fächern wie Anatomie und Physiologie. Aber das Umfeld ist sehr unterstützend, und die Kommilitonen sind alle hochmotiviert.“

Besonders die praktischen Anteile des Studiums begeistern sie: „Die Arbeit im Präparierkurs und die ersten Patientenkontakte sind genau das, was ich mir erhofft habe.“ Laut der Charité absolvieren die Studierenden bereits ab dem ersten Semester regelmäßig Praktika in den Kliniken.

Ein Blick auf die Zahlen

Die Charité verzeichnet jährlich etwa 3.000 Bewerbungen für rund 300 Studienplätze in der Humanmedizin. Die Zulassungschance liegt damit bei etwa zehn Prozent. Tessa gehört zu den Glücklichen, die diesen strengen Auswahlprozess bestanden haben.

„Ich bin sehr dankbar für diese Chance“, betont sie. „Mein Ziel ist es, später einmal als Ärztin in der Inneren Medizin zu arbeiten.“

Leben in Berlin: Zwischen Hörsaal und Hauptstadt

Neben dem Studium genießt Tessa das Leben in Berlin. „Die Stadt bietet so viel: Museen, Parks, und man kommt schnell raus in die Natur“, sagt sie. Ihre Heimat Köpenick, ein Bezirk im Südosten Berlins, sei für sie ein wichtiger Rückzugsort geblieben. „Ich pendle oft zwischen Campus und zu Hause – das gibt mir Stabilität.“

Das Studium an der Charité gilt als besonders anspruchsvoll. Die Abbruchquote in den ersten beiden Semestern liegt bei etwa fünf Prozent. Tessa zeigt sich zuversichtlich: „Ich bin bereit, hart zu arbeiten. Bisher läuft alles nach Plan – sogar besser als erwartet.“

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