Wettstreit auf Deutschlands längstem Radfernweg
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) hat in Brandenburg an der Havel die Sommeraktion „ADFC on tour“ gestartet. Auf dem Radfernweg „Tour Brandenburg“, der mit 1.111 Kilometern als längster durchgehender Radfernweg Deutschlands gilt, treten ab sofort zwei Routen in einem besonderen Wettstreit gegeneinander an. Ziel ist es, an den Wochenenden der Sommerferien möglichst viele Radbegeisterte auf die Strecke zu bringen.
Die Aktion läuft bis zum 23. August und umfasst sechs Ferienwochenenden. Dabei geht es nicht um Geschwindigkeit, sondern um die Frage: Welche Route – Nord oder Süd – bringt mehr Menschen aufs Rad? „Alle, die sicher radfahren können, sind willkommen“, betont der ADFC. Auch Kinder können auf kurzen Strecken mitfahren.
Startschuss auf dem Marienberg
Den Auftakt bildete am Samstag eine Veranstaltung auf dem Marienberg in Brandenburg an der Havel, an der auch Verkehrsminister Robert Crumbach (SPD) teilnahm. Entlang der Strecke begleiten ausgebildete Tour-Guides die Aktion. Die „Tour Brandenburg“ führt rund um Berlin durch das Land Brandenburg und verbindet 31 Städte mit historischem Stadtkern, elf Naturparke, drei Biosphärenreservate und einen Nationalpark.
Der ADFC möchte mit der Aktion nicht nur den Wettbewerb beleben, sondern auch langfristig mehr Fahrräder auf die Straße bringen und Menschen für das Rad als alltagstaugliches und umweltfreundliches Verkehrsmittel begeistern. „Dabei geht es um die Frage: Welche Route bringt mehr Leute aufs Rad?“, erklärte der Club.



