Brandenburgs Gesundheitsminister René Wilke (SPD) und seine Frau Kathrin haben ihre Hochzeitsreise auf dem Jakobsweg in Spanien verbracht. Trotz extremer Hitze und einer letzten Hürde kurz vor dem Ziel absolvierten sie die mehr als 200 Kilometer lange Pilgerstrecke. Seit dieser Woche ist der Minister wieder im Alltag angekommen, doch die Erinnerung an die besondere Reise bleibt.
Herausforderung bei Hitze
Der Jakobsweg ist bekanntlich eine anspruchsvolle Tour, die bei sommerlichen Temperaturen noch schwieriger wird. Fast am Ende der Wanderung wurden die Wilkes gefragt, ob sie angesichts der hohen Temperaturen nicht lieber ein Taxi nehmen wollten. Doch das Paar war sich einig: Es wollte die Pilgerreise zu Ende bringen. „Wir haben uns gesagt, wir schaffen das auch bei der Hitze“, berichtete der Minister. Und sie schafften es tatsächlich.
Verlängerung bis Kap Finisterre
Der Jakobsweg ist ein Netz von Pilgerwegen, das nach Santiago de Compostela in der Region Galicien führt. Das Paar ging jedoch noch weiter: Es wanderte den verlängerten Jakobsweg vom berühmten Pilgerziel bis zum Kap Finisterre. Diese zusätzliche Etappe ist bei Pilgern beliebt, die das „Ende der Welt“ erreichen wollen – so wurde Finisterre im Mittelalter genannt.
Hochzeit in Frankfurt (Oder)
René Wilke und seine Frau Kathrin hatten am 5. Juni im Rathaus von Frankfurt (Oder) standesamtlich geheiratet. Der frühere Oberbürgermeister der Stadt war im Mai vergangenen Jahres zum Innenminister Brandenburgs ernannt worden. Nach dem Bruch der SPD/BSW-Koalition und der Bildung eines Bündnisses aus SPD und CDU übernahm er im März das Ministerium für Arbeit, Gesundheit, Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Die Pilgerreise war für das Paar eine besondere Möglichkeit, den Start in die Ehe zu feiern. Trotz der Strapazen und der Hitze zeigten beide Durchhaltevermögen – eine Eigenschaft, die auch im politischen Alltag gefragt ist.



