Am Dienstag eröffnet am S-Bahnhof Wassmannsdorf ein neues Fahrradparkhaus. Die Anlage bietet insgesamt 174 Stellplätze, davon 90 gesicherte Plätze auch für Sonderräder, wie Brandenburgs Verkehrsminister Robert Crumbach (SPD) mitteilte. Das Parkhaus ist Teil eines 2023 gestarteten Projekts, das ursprünglich zehn modulare Fahrradparkhäuser in verschiedenen Kommunen vorsah. Das Land förderte die Vorhaben mit zunächst 3,5 Millionen Euro.
Ausweitung auf 13 Bahnstationen
Inzwischen wurde das Projekt ausgeweitet. Eine Sprecherin des Verkehrsministeriums erklärte, dass nun insgesamt 13 Bahnstationen beteiligt seien. Einige der Fahrradparkhäuser seien bereits fertiggestellt, weitere sollen bis Ende des Jahres folgen. Ziel sei die Schaffung von fast 2.500 neuen Fahrradstellplätzen, betonte die Sprecherin.
Mehr Komfort für Pendler
Insbesondere im Berliner Speckgürtel entstehen immer mehr solcher Anlagen. Sie sollen das Problem überfüllter Fahrradständer an Bahnhöfen lösen. Minister Crumbach sagte: „Dieser Standard soll Schritt für Schritt an immer mehr Bahnstationen im ganzen Land Brandenburg entstehen. Landesweite Radpark-Angebote erleichtern den Umstieg auf Bus und Bahn und werden Brandenburg als Fahrradland weiter voranbringen.“
Die neuen Fahrradparkhäuser bieten nicht nur mehr Stellplätze, sondern auch gesicherte Abstellmöglichkeiten für teure Räder und Sonderräder wie Lastenräder. Dies erhöht die Attraktivität der Kombination von Fahrrad und öffentlichem Nahverkehr.



