Pet Shop Boys in Berlin: Ihre Liebe zu Charlottenburg-Wilmersdorf
Pet Shop Boys: Berliner Westen ist ihr Zuhause

Wer auf den Spuren der Pet Shop Boys durch Berlin spaziert, landet nicht in Kreuzberg oder Neukölln. Die britischen Weltstars zog es in den gediegenen Westen der Stadt. Ihren Berliner Wohnsitz haben sie dort, wo Wilmersdorf an Charlottenburg grenzt. In dieser Nachbarschaft haben sie sich vor sechzehn Jahren eine Wohnung gekauft, wie sie jetzt in einem Tagesspiegel-Interview verrieten. Von hier aus entdeckten sie die Reize des Europa-Centers. Hier im Kiez genossen sie Zeit in der Paris Bar, im Schwarzen Café und in der Pariser Straße.

Warum der Berliner Westen?

Doch was reizt sie an diesen Orten? Was ist das für ein Zauber, der die Pet Shop Boys jahrzehntelang immer wieder nach Berlin zurückkehren ließ? Laut dem Interview fühlen sie sich in Charlottenburg-Wilmersdorf besonders wohl. Die Gegend biete eine Mischung aus Ruhe und urbanem Flair, die sie in anderen Stadtteilen vermissen. „Das ist mein Zuhause“, sagte Neil Tennant über den Kiez. Die Wohnung im Westen sei ihr Rückzugsort, von dem aus sie die Stadt erkunden.

Lieblingsorte im Kiez

Zu ihren Lieblingsorten zählt die Paris Bar, ein traditionsreiches Restaurant in der Kantstraße. Auch das Schwarze Café in der Kantstraße und die Pariser Straße selbst haben es ihnen angetan. Das Europa-Center mit seiner Architektur und den Geschäften ist ein weiterer Anziehungspunkt. Die Pet Shop Boys schätzen die entspannte Atmosphäre und die Möglichkeit, unerkannt zu bleiben. „Hier können wir einfach sein“, so Tennant.

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Eine besondere Beziehung zu Berlin

Die Verbindung der Band zu Berlin reicht weit zurück. Bereits in den 1980er Jahren traten sie in der Stadt auf und fühlten sich von der kulturellen Szene angezogen. Der Mauerfall und die Wiedervereinigung prägten ihre Wahrnehmung. In Interviews betonten sie immer wieder, wie sehr sie die Entwicklung Berlins schätzen. Der Kauf der Wohnung vor 16 Jahren war ein klares Bekenntnis zur Stadt. Seither verbringen sie regelmäßig Zeit in Berlin und nutzen die Stadt als Inspirationsquelle für ihre Musik.

Einblicke in ihr Privatleben

Im Tagesspiegel-Interview gaben die Pet Shop Boys seltene Einblicke in ihr Privatleben. Sie erzählten von ihren Lieblingscafés und Restaurants im Westen Berlins. „Die Paris Bar ist ein magischer Ort“, schwärmte Chris Lowe. Auch der nahe gelegene Kurfürstendamm und der Tiergarten werden von ihnen frequentiert. Die Band schätzt die Ruhe und die Möglichkeit, in Berlin abzuschalten. „Hier tanken wir neue Energie“, so Tennant.

Fazit: Eine Liebeserklärung an den Westen

Die Pet Shop Boys haben eine ganz eigene Beziehung zu Berlin entwickelt. Ihr Herz schlägt für den Westen, für Charlottenburg-Wilmersdorf. In einer Stadt, die sich ständig wandelt, bleiben sie ihren Lieblingsorten treu. Ihr Berlin ist nicht das hippe Kreuzberg, sondern der gediegene Westen mit seinen Cafés, Restaurants und dem Europa-Center. Eine Liebeserklärung, die zeigt, dass Berlin viele Gesichter hat – und die Pet Shop Boys haben ihres gefunden.

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