Die Gewitter in Brandenburg sind glimpflicher ausgegangen als erwartet. Nach mehreren Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes zogen die Gewitter von Westen nach Osten und hinterließen vergleichsweise geringe Schäden. Die Feuerwehren des Landes ziehen eine positive Bilanz: Insgesamt wurden 26 Einsätze verzeichnet, die meisten davon aufgrund umgestürzter Bäume.
Einsätze in der Lausitz und im Oderland
Die Leitstelle Lausitz meldete für die Stadt Cottbus und die Landkreise Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Dahme-Spreewald und Elbe-Elster insgesamt 15 Einsätze am Freitagabend. Ein Sprecher der Leitstelle erklärte: „Es hat sich als nicht ganz so schlimm dargestellt.“ Die Einsatzkräfte rückten vor allem zu umgestürzten Bäumen aus.
In der Stadt Frankfurt (Oder) sowie den Landkreisen Oder-Spree und Märkisch-Oderland fuhren die Feuerwehren zu elf Einsätzen aus. Auch hier standen umgestürzte Bäume im Fokus. In Rabenstein/Fläming drang zudem Wasser in den Keller eines Hauses ein, weshalb die Leitstelle Brandenburg Hilfe anforderte.
Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes
Der Deutsche Wetterdienst hatte vor teils sehr kräftigen Schauern und Gewittern mit Hagel, Starkregen und schweren Sturmböen gewarnt. Für mehrere Landkreise in Brandenburg wurden entsprechende Unwetterwarnungen herausgegeben. Die tatsächlichen Auswirkungen blieben jedoch hinter den Prognosen zurück.
Die Feuerwehren in Brandenburg zeigen sich erleichtert. Die Einsätze konzentrierten sich auf das Beseitigen von umgestürzten Bäumen und kleinere Wassereinbrüche. Größere Schäden oder Verletzte wurden nicht gemeldet.



