Ein 15 Jahre alter Jugendlicher ist am späten Freitagnachmittag bei einem Badeunfall im Allermöher See in Hamburg-Bergedorf ums Leben gekommen. Rettungskräfte bargen den leblosen Jungen aus rund zehn Metern Tiefe, Reanimationsversuche blieben erfolglos. Er starb später im Krankenhaus.
Junge wollte zu Badeinsel schwimmen
Nach Angaben der Polizei hatte der 15-Jährige gemeinsam mit Freunden versucht, zu einer nahegelegenen Badeinsel zu schwimmen. Dabei sei er offenbar an seine körperlichen Grenzen gestoßen. Augenzeugen beobachteten, wie er im Wasser unterging und alarmierten die Einsatzkräfte.
Die Feuerwehr und Rettungstaucher suchten den See ab und entdeckten den Jugendlichen schließlich in etwa zehn Metern Tiefe. Sie brachten ihn an Land und leiteten sofort Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Zunächst war der Zustand des Jungen unklar, er wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht.
Tod trotz Herz-Lungen-Maschine
Im Krankenhaus wurde der 15-Jährige an eine Herz-Lungen-Maschine angeschlossen. Doch in der Nacht erlag er laut Polizei seinen schweren Verletzungen. Ein Kriseninterventionsteam kümmerte sich vor Ort um Menschen, die das Unglück mitangesehen hatten.
Der Allermöher See ist bekannt für gefährliche Unterwasserbedingungen. Laut NDR kommt es dort immer wieder zu tödlichen Badeunfällen, unter anderem wegen einer steilen Abbruchkante unter Wasser, die für Schwimmer plötzlich tiefe Bereiche schafft.
Einsatz mit Tauchern und Rettungskräften
Der Einsatz am Freitag zog zahlreiche Rettungskräfte an, darunter Taucher der Feuerwehr und Notärzte. Die genauen Umstände des Unfalls werden noch ermittelt. Die Polizei gibt keine weiteren Details zum Hergang bekannt.
Der tragische Vorfall ereignete sich gegen 17 Uhr. Die Badestelle am Allermöher See blieb für den Rest des Tages gesperrt. Die Behörden appellieren an Badegäste, die Gefahren beim Schwimmen in natürlichen Gewässern nicht zu unterschätzen.



