Die schweren Gewitter, die am Freitagabend über Brandenburg hinwegzogen, sind glimpflicher ausgegangen als von den Behörden zunächst befürchtet. Nach Angaben der zuständigen Leitstellen registrierten die Feuerwehren landesweit mehr als zwei Dutzend Einsätze, die sich jedoch in der Mehrzahl auf umgestürzte Bäume beschränkten. Größere Schäden oder Verletzte wurden nicht gemeldet.
Einsätze in Cottbus und umliegenden Landkreisen
Allein in der Stadt Cottbus sowie den Landkreisen Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Dahme-Spreewald und Elbe-Elster rückten die Einsatzkräfte zu 15 wetterbedingten Hilfeleistungen aus. „Es hat sich als nicht ganz so schlimm dargestellt“, bilanzierte ein Sprecher der zuständigen Leitstelle Lausitz am Freitagabend. In den meisten Fällen waren umgestürzte Bäume die Ursache für die Alarmierungen.
Weitere Einsätze in Frankfurt (Oder) und Umgebung
Im Osten des Bundeslandes, in der Stadt Frankfurt (Oder) sowie den Landkreisen Oder-Spree und Märkisch-Oderland, verzeichnete die Leitstelle Oderland insgesamt elf Einsätze. Auch hier standen umgestürzte Bäume im Vordergrund. In Rabenstein/Fläming, das zum Zuständigkeitsbereich der Leitstelle Brandenburg gehört, drang zudem Wasser in den Keller eines Wohnhauses ein, sodass die Feuerwehr ausrücken musste, um das Gebäude zu sichern.
Wetterdienst hatte vor Hagel und Sturmböen gewarnt
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte im Vorfeld vor teils sehr kräftigen Schauern und Gewittern gewarnt. In den Unwetterwarnungen war unter anderem von Hagel, Starkregen und schweren Sturmböen die Rede. Für mehrere Landkreise in Brandenburg waren entsprechende Warnungen herausgegeben worden. Die Gewitter zogen von Westen nach Osten über das Land und schwächten sich dabei allmählich ab.



