Ausländische Arbeitskräfte stabilisieren Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt
Ausländische Arbeitskräfte stabilisieren Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt

Immer mehr Männer und Frauen aus Ländern außerhalb der Europäischen Union arbeiten in Sachsen-Anhalt und gleichen so die Folgen des demografischen Wandels aus. Die Regionaldirektion der Bundesarbeitsagentur in Sachsen-Anhalt erklärte, dass besonders Menschen aus Drittstaaten zum Beschäftigungswachstum beitragen, Sozialversicherungen stabilisieren und zentrale Bereiche wie den Gesundheitssektor unterstützen.

Während die Zahl der deutschen Beschäftigten seit 2017 sinkt, steigt die Zahl der ausländischen Arbeits- und Fachkräfte. Lebten 2016 noch rund 20.000 ausländische Beschäftigte in Sachsen-Anhalt, waren es 2025 mehr als 75.000. Viele von ihnen waren sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

Die demografische Entwicklung werde sich weiter verstärken, hieß es von der Regionaldirektion. Ohne die Beschäftigung qualifizierter ausländischer Arbeits- und Fachkräfte würden perspektivisch Einnahmen in Kranken-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung sowie Steuereinnahmen fehlen.

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Im Gesundheitsbereich arbeiten viele Menschen aus dem Ausland. Mitte 2025 waren dort insgesamt 6.383 Ausländer sozialversicherungspflichtig beschäftigt, über 83 Prozent stammen aus Drittstaaten. Markus Behrens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion, betonte: „Gerade im Gesundheitssektor ist die Gewinnung qualifizierter Fachkräfte aus dem In- und Ausland ein zentraler Baustein, um die medizinische und pflegerische Versorgung langfristig zu sichern.“

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