Berlin wagt den großen Wurf: Vier Großveranstaltungen in kurzer Zeit
Lange Zeit schien es, als habe der Berliner Senat unter Kai Wegner (CDU) nur ein Ziel: Olympische Spiele. Doch nun plant die Hauptstadt einen überraschenden Schwenk und bewirbt sich gleich für vier Großveranstaltungen in kurzer Zeit. Ein Kommentar von Hans Cord Hartmann, Redakteur.
Bislang galt die Devise: Olympia um jeden Preis. Der Senat fokussierte sich ausschließlich auf die Bewerbung für die Spiele 2040 oder 2044. Doch plötzlich ist alles anders. Die Stadt wagt nun doch den ganz großen Wurf und möchte sich für mehrere Events parallel bewerben. Das ist ein mutiger Schritt, der zeigt, dass Berlin seine Chancen nutzen will.
Die genauen Veranstaltungen sind noch nicht bekannt, aber es geht offenbar um eine Kombination aus Sport- und Kulturevents. Der Senat scheint erkannt zu haben, dass eine einzelne Bewerbung zu riskant ist. Mit mehreren Eisen im Feuer steigen die Chancen auf Erfolg. Allerdings stellt sich die Frage, ob die Stadt überhaupt die Kapazitäten für so viele Großveranstaltungen hat. Infrastruktur, Sicherheit und Finanzierung müssen gewährleistet sein.
Kritiker warnen vor einer Überforderung. Berlin habe bereits jetzt mit Problemen wie Wohnungsnot und maroden Schulen zu kämpfen. Doch der Senat zeigt sich optimistisch. Man wolle die Veranstaltungen nutzen, um die Stadt voranzubringen. Ein Kommentar, der zum Nachdenken anregt.



