Segelboot treibt ab: Deutscher Tourist vor Symi vermisst
Deutscher Segler vor Symi vermisst

Vor der griechischen Insel Symi in der südlichen Ägäis sucht die Küstenwache nach einem deutschen Segler. Der Mann war mit drei weiteren Männern und vier Frauen an Bord eines Segelboots unterwegs. Medienberichten zufolge gingen die Urlauber am Sonntagabend auf See schwimmen. Starker Wind habe das Boot abgetrieben, so dass die Menschen nicht mehr zurück an Bord konnten.

Sieben Urlauber gerettet, einer vermisst

Zunächst gelang es einem Mann und einer Frau, sich schwimmend an Land zu retten und die Behörden zu informieren. Daraufhin startete die Küstenwache eine Suchaktion mit zwei Booten und einem Hubschrauber. Später am Abend gelangte eine weitere Frau schwimmend an Land.

Schließlich fand man den Angaben zufolge nach Mitternacht weitere vier der Vermissten, die ebenfalls das rettende Ufer erreicht hatten. Nach dem letzten Vermissten wird weiterhin gesucht, wie die Hafenbehörde der Insel bestätigt. Zuvor hatten manche griechischen Medien fälschlicherweise berichtet, alle acht Segler befänden sich in Sicherheit.

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Suchaktion läuft auf Hochtouren

Die Küstenwache setzt bei der Suche nach dem vermissten Deutschen zwei Boote und einen Hubschrauber ein. Die Rettungsaktion konzentriert sich auf das Seegebiet vor Symi, das für seine starken Winde bekannt ist. Die genauen Umstände des Unglücks sind noch unklar.

Die Hafenbehörde von Symi bestätigte, dass die Suche andauert. Die sieben geretteten Urlauber wurden medizinisch versorgt und betreut. Über ihren Gesundheitszustand liegen keine weiteren Informationen vor.

Hintergrund: Gefahren beim Schwimmen auf See

Der Vorfall ereignete sich am späten Sonntagabend, als die Gruppe vom Boot aus ins Wasser ging. Starker Wind trieb das Boot ab, sodass die Schwimmer den Rückweg nicht mehr antreten konnten. Solche Zwischenfälle sind in der Ägäis nicht ungewöhnlich, da plötzlich aufkommende Winde die Bedingungen schnell gefährlich machen können.

Die Behörden warnen vor den Risiken des Schwimmens in offenen Gewässern, insbesondere bei wechselhaften Wetterbedingungen. Die Rettungskräfte bleiben in erhöhter Alarmbereitschaft, bis der Vermisste gefunden ist.

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