Berlin bereitet sich auf eine Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 40 Grad vor. Auch im Zoo und Tierpark Berlin werden die Tiere mit verschiedenen Maßnahmen gekühlt. Eine Sprecherin des Tierparks teilte auf Anfrage der Morgenpost mit: „Viele unserer Tiere genießen an heißen Sommertagen ganz unterschiedliche Formen der Abkühlung.“
Automatische Duschen und Schlammsuhlen
Die Panzernashörner im Zoo Berlin verfügen über eine automatische, bewegungsgesteuerte Dusche in ihrem Gehege. Die Elefanten können sich regelmäßig unter einer zeitgesteuerten Dusche erfrischen. „Und auch bei unseren dickfelligen Huftieren schaffen Wassersprenger willkommene Abkühlung an besonders heißen Tagen“, so die Sprecherin.
Die Tiere können selbst entscheiden, wie oft sie diese Abkühlungsmöglichkeiten nutzen. Ihnen steht es jederzeit frei, sich in den Schatten oder die klimatisierten Innenbereiche zurückzuziehen. Bei den Königs- und Felsenpinguinen aus der Antarktis liegen die Wasser- und Lufttemperaturen ihrer Anlage ganzjährig zwischen fünf und acht Grad.
Eisbomben als erfrischender Snack
„Für zusätzliche Beschäftigung und Erfrischung lassen sich unsere Tierpfleger*innen auch immer wieder etwas einfallen“, teilte die Sprecherin mit. Dazu gehören tiefgekühlte „Eisbomben“ mit Futter, die gerne bei Tigern, Ottern oder Braunbären eingesetzt werden.
Andere Tiere sind dagegen bestens an wärmere Bedingungen angepasst „und genießen sonnige Tage oft in vollen Zügen“. Giraffen und verschiedene Antilopenarten stammen aus heißen Regionen und kommen teils problemlos mit Temperaturen von bis zu 45 Grad zurecht. Auch die Afrikanischen Elefanten, die am Freitag zum ersten Mal im Tierpark vorgestellt werden, stören die Temperaturen nicht. „Was für uns eine Hitzewelle ist, gehört für sie zum natürlichen Alltag.“
Keine Änderungen für Besucher – bis auf eine Ausnahme
Für Besucherinnen und Besucher des Zoos und Tierparks Berlin ändert sich wegen der Hitze nichts. Mit einer Ausnahme: Die Flugshow mit Adler, Uhu & Co. im Tierpark Berlin findet am Samstag und Sonntag nicht statt.



