Ende der Spargelsaison: Weniger Ertrag in Brandenburg
Ende der Spargelsaison: Weniger Ertrag

Die Spargelsaison in Brandenburgs größtem Anbaugebiet rund um Beelitz neigt sich dem Ende zu. Traditionell endet die Spargelzeit am 24. Juni, dem Johannistag. Zum Abschluss könnte die Nachfrage jedoch zurückgehen, wie der Vorsitzende des Beelitzer Spargelvereins, Jürgen Jakobs, der dpa mitteilte. „Vielleicht grillen die Leute im Garten lieber und essen Bratwurst“, so Jakobs.

Weniger Ertrag wegen durchwachsenem Wetter

Deutschlandweit fiel die Ernte in diesem Jahr etwa zehn Prozent geringer aus als im Vorjahr. Grund dafür ist das durchwachsene Wetter. Laut Statistischem Bundesamt wurden 2025 insgesamt 103.900 Tonnen Spargel geerntet. In den vergangenen Jahren sind sowohl die Anbauflächen als auch die Erntemenge gesunken. „Kleine Spargelbauern verschwinden vom Markt“, erklärte Jakobs.

Nachfrage war dennoch gut

Trotz der geringeren Ernte war die Nachfrage während der Spargelsaison zufriedenstellend, insbesondere rund um Ostern, Muttertag und Pfingsten. Der Kilopreis lag meist zwischen 9 und 12 Euro.

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Bald beginnt die Heidelbeer-Saison

Nun rücken die Heidelbeeren in den Fokus. Die Hauptsaison für die blauen Früchte steht bevor. Jakobs schätzt, dass ein Kilogramm heimischer Heidelbeeren im Schnitt etwa zehn Euro kosten wird – ein 200-Gramm-Schälchen rund zwei Euro. „Die Heidelbeeren mögen Wärme, sie werden dann süßer“, erklärte er. Auf manchen Höfen können die Früchte direkt von den Sträuchern gepflückt werden.

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