Mindestens fünf Tote bei Erdbeben der Stärke 5,1 in Peru
Fünf Tote bei Erdbeben in Peru

Erdbeben in Peru: Fünf Tote und zahlreiche Verletzte

Bei einem Erdbeben der Stärke 5,1 sind in Peru mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 21 weitere Menschen wurden nach Angaben der Behörden verletzt, als das Beben am Samstagabend (Ortszeit) den Anden-Bezirk Chongos Bajo in der Region Junín erschütterte. Das Epizentrum des Bebens lag in einer Tiefe von 24 Kilometern, rund 300 Kilometer östlich der Hauptstadt Lima.

Zerstörte Häuser und Schäden

Nach Angaben des Zivilschutzes wurden 48 Häuser zerstört. „Hier sind viele Lehmhäuser, die eingestürzt sind“, sagte ein Bewohner dem Fernsehsender N. Die Region ist bekannt für ihre traditionellen Lehmbauten, die bei Erdbeben besonders anfällig sind.

Peru liegt auf dem Pazifischen Feuerring

Peru liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, wo mehrere Erdplatten zusammenstoßen. Das südamerikanische Land wird deswegen oft von Beben erschüttert: Jahr für Jahr sind es mindestens 400 Beben, die meisten sind aber so schwach, dass die Bevölkerung sie nicht mitbekommt.

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Vergleich mit jüngsten Beben in Venezuela

Das ebenfalls in Südamerika gelegene Venezuela war vor dreieinhalb Wochen von zwei verheerenden Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 erschüttert worden. Die Zahl der von den Behörden bestätigten Toten liegt inzwischen bei mehr als 5100, die Opferzahl dürfte noch stark ansteigen.

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