Berlin: Mutmaßlicher Geiselnehmer nach elf Stunden leicht verletzt befreit
Geiselnehmer in Berlin nach elf Stunden leicht verletzt befreit

Nach mehr als elf Stunden hat die Polizei im Süden Berlins eine Geiselnahme in einem Supermarkt beendet. Der mutmaßliche Geiselnehmer wurde bei dem Zugriff von Spezialeinsatzkräften leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht, wie Polizeisprecher Florian Nath mitteilte. Auch die befreite Frau, die mehr als elf Stunden gefangen gehalten wurde, kam in ein Krankenhaus. Sie stehe unter Schock, so Nath.

Keine schweren Verletzungen

„Glücklicherweise ist hier niemand größer zu Schaden gekommen. Es gibt keine schwereren Verletzungen, die laut aktuellem Stand zu beklagen wären“, sagte Nath. Weitere Angaben zum Zustand der Geisel konnte er zunächst nicht machen.

Hintergründe der Tat unklar

Die Hintergründe der Tat sind weiterhin unklar. Der Sprecher machte zunächst keine Angaben zum Alter oder der Nationalität des mutmaßlichen Geiselnehmers. Nach ersten Erkenntnissen sollen der Mann und die Geisel vor der Tat in keiner Beziehung zueinander gestanden haben.

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Der Mann habe verschiedene Forderungen gestellt. „Das waren Impulsforderungen, die sich im schwer nachvollziehbaren Bereich abgespielt haben“, so der Sprecher. Sie hätten keinen „akribischen Tatplan widergespiegelt“.

Zugriff mit Taser

Spezialeinsatzkräfte der Polizei überwältigten den Täter gegen 9.20 Uhr und befreiten die festgehaltene Frau. Dabei wurde ein sogenannter Taser eingesetzt. Solche Geräte sollen Menschen durch elektrische Impulse kurzzeitig bewegungsunfähig machen.

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