Die Münchner Eventmanagerin Daniela Schreck plant Partys für die Kinder der Superreichen. Im Interview mit dem Tagesspiegel verrät sie, dass manche Kindergeburtstage so viel kosten wie ein Kleinwagen – etwa 10.000 bis 12.000 Euro. Statt klassischem Topfschlagen stehen heute oft exotische Tiere wie echte Tiger auf dem Programm.
Luxuriöse Kinderfeiern als neuer Trend
Früher gab es einfache Spiele, heute wird bei den Reichen und Schönen ordentlich aufgefahren. Schreck berichtet, dass die Nachfrage nach außergewöhnlichen und teuren Kindergeburtstagen stetig steige. Die Budgets liegen oft im fünfstelligen Bereich, wobei 10.000 bis 12.000 Euro keine Seltenheit seien. „Manche Kindergeburtstage kosten so viel wie ein Kleinwagen“, zitiert der Tagesspiegel die Eventmanagerin.
Von Topfschlagen zu Tigern
Die Veranstaltungen sind weit entfernt von typischen Kinderpartys. Statt Luftballons und Kuchen gibt es aufwändige Dekorationen, professionelle Unterhaltung und manchmal sogar wilde Tiere. „Ein echter Tiger als Attraktion ist keine Seltenheit“, erklärt Schreck. Die Organisation solcher Events erfordert viel Planung und enge Zusammenarbeit mit spezialisierten Anbietern.
Einschätzung der Expertin
Daniela Schreck sieht in diesem Trend eine wachsende Nachfrage nach exklusiven Erlebnissen. „Die Eltern wollen ihren Kindern etwas Besonderes bieten, das in Erinnerung bleibt“, sagt sie. Dabei spiele der Preis oft eine untergeordnete Rolle. Die Sicherheit der Gäste und die Einhaltung von Auflagen seien jedoch stets oberste Priorität. Der Artikel von Heike Kleen im Tagesspiegel beleuchtet diese Entwicklung und zeigt, wie sich die Feierkultur der Oberschicht verändert hat.



