George R. R. Martin: Depressionen und Traurigkeit nach sechs Monaten Pause
Martin: Depressionen und Traurigkeit nach Pause

George R. R. Martin, der 77-jährige Autor der Fantasy-Reihe „Das Lied von Eis und Feuer“, hat nach einer sechsmonatigen Pause erstmals wieder einen persönlichen Blogbeitrag veröffentlicht. Darin spricht er offen über eine schwere Zeit mit Traurigkeit und Depressionen. „Dieses Jahr war, gelinde gesagt, stressig“, schreibt Martin. Er habe Freunde verloren und mit Depressionen gekämpft, aber auch „wundervolle Zeiten“ erlebt.

Martin: „Das Schlimmste steht mir vielleicht noch bevor“

In seinem Beitrag, der am 5. August 2026 veröffentlicht wurde, erklärt Martin, dass er sowohl großartige Momente als auch Albträume erlebt habe. „Ich habe Freunde verloren. Habe mit Traurigkeit und Depressionen gekämpft“, so der Autor. Er fügt hinzu: „Das Schlimmste steht mir vielleicht noch bevor. Ich sage Ihnen, alt werden macht keinen Spaß.“ Trotz der düsteren Worte betont er, dass es auch positive Erlebnisse gab.

Martin bedankt sich bei seinem „tollen Team von Assistenten“ und verspricht, die versäumten Blogposts nachzuholen. „Meine Helfer werden mich dabei unterstützen. Aber meine Beiträge werden wahrscheinlich kurz und hastig sein“, kündigt er an. Fans dürften gespannt sein, wie es mit dem Blog weitergeht.

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Keine Neuigkeiten zu „Das Lied von Eis und Feuer“

Zu den letzten beiden Bänden der siebenteiligen Reihe äußerte sich Martin nicht. Seit rund 15 Jahren warten Fans auf den Abschluss der Saga, die durch die HBO-Serie „Game of Thrones“ weltweit bekannt wurde. Martin hatte bereits mehrfach versucht, die Verzögerungen zu erklären.

Erst im Januar 2026 gab er dem US-Magazin „The Hollywood Reporter“ ein Interview, in dem er einen pessimistischen Ausblick gab. „Das Schreiben selbst wird immer schwieriger. Ich überarbeite ständig. Es fällt mir schwer“, sagte Martin damals. Diese Aussage deutet darauf hin, dass der Schreibprozess für ihn eine große Herausforderung darstellt.

Reaktionen der Fans und Ausblick

Die Fans reagierten in den sozialen Medien überwiegend mit Mitgefühl und Verständnis. Viele wünschen Martin gute Besserung und hoffen, dass er die schwere Zeit überwindet. Gleichzeitig bleibt die Frage offen, wann die letzten beiden Bücher erscheinen werden. Martin selbst gibt keine Prognose ab.

Der Blogbeitrag ist ein seltenes Zeichen der Offenheit eines Autors, der sonst eher zurückgezogen lebt. Seine Ehrlichkeit über psychische Probleme könnte auch anderen Menschen helfen, die ähnliche Erfahrungen machen. Es bleibt abzuwarten, ob Martin in den kommenden Wochen weitere Updates posten wird.

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